Schulschwimmen

Linke kritisiert Schwimm-Konzept

Die Mitglieder der Bildungsdeputation haben ein Konzept fürs Schulschwimmen in Bremen beschlossen. Das sorgt Kritik und Zustimmung in der Politik.
28.11.2018, 20:09
Lesedauer: 1 Min
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Linke kritisiert Schwimm-Konzept
Von Pascal Faltermann
Linke kritisiert Schwimm-Konzept

In Bremen sollen alle Kinder schwimmen lernen: Deswegen wird der Schwimmunterricht von der dritten in die zweite Klasse verlegt.

Frank Thomas Koch

Die rot-grüne Landesregierung hat mehrere Maßnahmen auf den Weg gebracht, weil immer mehr Kinder in Bremen nicht richtig schwimmen können. Die Bildungsdeputation hat am Mittwochnachmittag beschlossen, dass das Schulschwimmen von der dritten in die zweite Klasse vorgezogen wird. Das sorgt für Kritik und Zustimmung.

„Das ist kein Schwimmkonzept, das ist eine Frechheit", sagt Cindi Tuncel (Linke). Das gesamte Papier strotze nur so von leeren Phrasen und vagen Absichtserklärungen. "Wir erfahren weder, wie viele neue Schwimmmeister es gibt, noch, welche Finanzmittel der Senat für eine neue Informationskampagne in die Hand nehmen wird", so Tuncel. Er kritisiert zudem den Plan, das Westbad zu verkleinern. Das sei angesichts der "erschreckenden Tatsache", dass mehr als 80 Prozent der Drittklässler im Bremer Westen keine Schwimmerfahrung haben, schlicht unverständlich.

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Vom Konzept überzeugt ist die SPD. „Es ist es richtig, dass die Schwimmfähigkeit der Kinder systematisch im Rahmen der Schuleingangsuntersuchung ermittelt wird. Und es ist ebenso richtig, dass der Schwimmunterricht in die zweite Klasse vorverlegt und die effektive Zeit im Wasser auf 45 Minuten verlängert werden soll”, sagt Ingelore Rosenkötter (SPD). Sie betont auch, dass der außerschulische Bereich gestärkt werden müsse.

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