Fachausschuss beschäftigt sich mit einigen Bürgeranträgen Lösung für Verkehrsprobleme

Obervieland. Da hat sich etwas angesammelt: Gleich fünf Bürgeranträge zum Thema Verkehr hat der zuständige Beiratsausschuss in Obervieland kürzlich behandelt. So hatten Anwohner der Hermann-Lange-Straße um den Einbau von Berliner Kissen gebeten, um die zahlreichen Autofahrer, die die Wohnstraße als Schleichweg nutzen, abzubremsen.
25.09.2017, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Karin Mörtel

Obervieland. Da hat sich etwas angesammelt: Gleich fünf Bürgeranträge zum Thema Verkehr hat der zuständige Beiratsausschuss in Obervieland kürzlich behandelt. So hatten Anwohner der Hermann-Lange-Straße um den Einbau von Berliner Kissen gebeten, um die zahlreichen Autofahrer, die die Wohnstraße als Schleichweg nutzen, abzubremsen.

„Das eigentliche Problem liegt aber eher in der Ampelschaltung an der Kreuzung Hans-Hackmack-Straße/Alfred-Faust-Straße“, erläutert Ortsamtsleiter Michael Radolla. Werde diese verbessert, gäbe es für viele Autofahrer keinen Grund mehr, den kleinen Umweg zu fahren, um wegen einer längeren Grünphase schneller das Wohngebiet verlassen zu können. Die Ausschussmitglieder haben daher beschlossen, die Geschwindigkeitsmesstafel in der Hermann-Lange-Straße aufzustellen. „Außerdem wird das Amt für Straßen und Verkehr aufgefordert, so schnell wie möglich die Ampelschaltung zu verbessern“, so Radolla.

Und auch ein weiteres Bürgeranliegen fand Unterstützung von den Stadtteilpolitikern. Denn im Kröscheweg nutzen Autofahrer häufig eine illegale Abkürzung über Geh- und Radwege zu einem Garagenhof. „Die offizielle Einfahrt ist nur 100 Meter weiter von der Theodor-Billroth-Straße über die Emanuel-Backhaus-Straße erreichbar“, beschreibt der Ortsamtsleiter die Situation. Daher sei ihm völlig unverständlich, weshalb die Falschfahrer die komplizierte Route für die geringe Zeitersparnis wählen würden. Zumal Radfahrer und Fußgänger dadurch gefährdet würden. Als Lösung des Problems fordert der Verkehrsausschuss nun Poller zwischen dem Garagenhof und dem Kröscheweg sowie zwischen der Theodor-Billroth-Straße und dem Kröscheweg.

Weniger Zustimmung fand ein passionierter Radfahrer, der ebenfalls Poller setzen lassen wollte, um aufgesetztes Parken auf Radwegen an der Alfred-Faust-Straße und vier anderen Stellen im Stadtteil zu verhindern. Nur auf Höhe des Donnerstedter Wegs soll nun auf Wunsch der Stadtteilpolitiker überprüft werden, ob ein Heckenrückschnitt den Radfahrern mehr Platz verschaffen könnte. „Der Rest war dem Ausschuss zu beliebig und einzelfallbezogen, solche Situationen gibt es aber überall im Stadtteil“, begründet Radolla die Entscheidung.

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