Senat antwortet der Linken Magere Auskünfte zur Jacobs-Uni

Grohn (the). Wie ist es finanziell um die Jacobs University bestellt? Dass die Grohner Privathochschule wirtschaftlich zu kämpfen hat, ist nichts Neues. Der Aufbau eines Kapitalstocks vollzieht sich langsamer als erhofft, und nicht von ungefähr bemüht sich die Uni intensiv um weitere Zuschüsse des Senats. Die Bürgerschaftsfraktion der Linken wollte es jedoch etwas genau wissen. Auf ihre Kleine Anfrage im Parlament hat der Senat jetzt schriftlich geantwortet.
20.01.2012, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von J?n Theiner

Grohn (the). Wie ist es finanziell um die Jacobs University bestellt? Dass die Grohner Privathochschule wirtschaftlich zu kämpfen hat, ist nichts Neues. Der Aufbau eines Kapitalstocks vollzieht sich langsamer als erhofft, und nicht von ungefähr bemüht sich die Uni intensiv um weitere Zuschüsse des Senats. Die Bürgerschaftsfraktion der Linken wollte es jedoch etwas genau wissen. Auf ihre Kleine Anfrage im Parlament hat der Senat jetzt schriftlich geantwortet.

Der Informationsgehalt ist nicht überbordend. So wollte Die Linke wissen, ob nach Kenntnis des Senats die weitere Unterstützung der Jacobs University durch die in der Schweiz ansässige Jacobs Foundation gefährdet ist, weil die Hochschule nicht genügend Spendenmittel aus anderen Quellen eingeworben habe. Darauf der Senat: "Der Vertrag zwischen der Jacobs Foundation und der Jacobs University Bremen ist nicht öffentlich und dem Senat nicht bekannt."

Vage bleibt der Senat auch bei der Frage zur künftigen Förderung der Uni durch die Kommune. Die Entwürfe der Haushalte 2012 und 2013 befänden sich derzeit noch in der Aufstellung, heißt es in der vom Wissenschaftsressort verfassten Antwort. Abschließend werde der Senat nach der aktuellen Terminplanung erst im Februar entscheiden. "Bis dahin sind Auskünfte im Sinne der Fragestellung nicht möglich." Eine klare Auskunft gibt es nur zu der Frage, ob sich der Senat für den Fall einer Insolvenz der Jacobs-Uni das Recht ausbedungen habe, Gebäude und Gelände für 1 Euro zu übernehmen. Die bündige Antwort: "Ja."

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