Eine halbe Million Euro fehlt Mahnungen an 4000 Bremer

Das Stadtamt Bremen hat begonnen, Mahnbescheide an rund 4000 Bremerinnen und Bremer zu verschicken, die seit Jahren ihre Verwarnungs- oder Bußgelder nicht bezahlt haben.
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Mahnungen an 4000 Bremer
Von Jan-Felix Jasch

Das Stadtamt Bremen hat begonnen, Mahnbescheide an rund 4000 Bremerinnen und Bremer zu verschicken, die seit Jahren ihre Verwarnungs- oder Bußgelder nicht bezahlt haben.

Kurz vor Ablauf der dreijährigen Verjährungsfrist hat das ressortübergreifende Forderungsmanagement der Senatorin für Finanzen jetzt viele Mahnungen an die Betroffenen verschickt. Einige Forderungen sind schon mehrere Jahre alt, was bei den Betroffenen für Verwirrung sorgen könnte, teilte das Stadtamt mit. Außerdem haben sich die Gebühren in vielen Fälle auch erhöht, da die Säumigen bereits mehrfach gemahnt worden sind.

Mit dieser Aktion soll ein erneuter Anlauf unternommen werden, diese fehlenden Gelder einzufordern. Zusätzlich zu dem Mahnschreiben ist auch ein Antwortformular versendet worden. Das können Betroffene ausfüllen, wenn sie sich zu Unrecht gemahnt fühlen.

Der Senat teilte mit, dass die schriftlichen Rückmeldungen im Laufe der nächsten Wochen bearbeitet werden. Außerdem kann eine E-Mail an diese Adresse geschickt werden: ZentralesMahnverfahren@stadtamt.bremen.de. Eine telefonische oder persönliche Beratung sei nicht möglich.

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