111 umhüllte Schaufensterpuppen

Corona-Kunstaktion auf dem Bremer Marktplatz

Bereits in vielen anderen deutschen Städten waren maskierte Mannequins des Bonner Künstlers Dennis Josef Meseg zu sehen. Am Freitag stehen sie auf dem Bremer Marktplatz. Was steckt hinter der Aktion?
24.07.2020, 12:19
Lesedauer: 1 Min
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Corona-Kunstaktion auf dem Bremer Marktplatz
Von Max Seidenfaden

In Hannover waren sie bereits zu sehen, ebenso in Rheda-Wiedenbrück, Dresden und Leipzig – und am Freitag auch in Bremen. 111 in rot-weißes Absperrband eingehüllte Schaufensterpuppen sorgten auf dem Marktplatz für neugierige Blicke. Die Wanderausstellung „It is like it is“ des Kunststudenten Dennis Josef Meseg soll ein Mahnmal in der Corona-Krise sein. Das Flatterband symbolisiert laut dem Künstler dabei die Distanzierung, die die Corona-Krise bewirkt habe, ebenso wie die Beschneidung der Grundrechte, die die Pandemie mit sich gebracht habe.

Mit der Installation der Mannequins wolle er zu mehr Wertschätzung, Zusammenhalt und Dankbarkeit mahnen, so der Künstler. „Wir sollten nichts als selbstverständlich nehmen, wahrnehmen wie wertvoll alles um uns herum ist und bedenken, wie schnell sich Alles um uns herum verändern kann“, erklärt Meseg. Die Kunstinstallation ist noch bis Freitagabend um 18 Uhr in Bremen zu sehen.

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