Kulturprogramm im April Mathias Richling bietet "Deutschland to go"

Das Programm im Gustav-Heinemann-Bürgerhaus startet in April mit zwei Höhepunkten: Ex-Genesis-Sänger Ray Wilson tritt am Ostersonnabend auf, Mrs. Greenbird eine Woche später.
04.04.2015, 00:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Iris Messerschmidt

Das Programm im Gustav-Heinemann-Bürgerhaus startet in diesem Monat gleich mit zwei Höhepunkten: Ex-Genesis-Sänger Ray Wilson tritt am Ostersonnabend, 4. April, um 20.30 Uhr und Mrs. Greenbird, das Folk-Duo mit Sarah Nücken und Steffen Brückner, eine Woche später, am Sonnabend, 11. April, um 20 Uhr auf.

Ein weiterer Glanzpunkt im Kulturkalender folgt am Donnerstag, 30. April, 20 Uhr. Kabarettist Mathias Richling präsentiert seine spielerische und dennoch radikale Auseinandersetzung mit der deutschen und europäischen Wirklichkeit unter dem Motto „Deutschland to go“. (Karten im Vorverkauf 24 Euro, ermäßigt 19 Euro, an der Abendkasse 29 Euro, ermäßigt 24 Euro). Das Kulturbüro hat für den April aber noch weitere Veranstaltungen im Bürgerhaus, im Kito und im Kulturbahnhof organisiert.

„Alles ist nie genug“ heißt es am Sonnabend, 11. April, im Kulturbahnhof. Dann tritt der Kabarettist Christoph Sieber an. In Zeiten, in denen die Politikverdrossenheit steigt und die Politiker genug von den Bürgern haben, ist er „ernsthaft komisch und herzlich böse“, wie es in der Ankündigung heißt. In seinem neuen Programm zeigt er seine poetisch-lyrische Seite, präsentiert aber auch „schön verpackten Zynismus, Kritik und Unfug und eine Show mit Tiefgang, die zum Nachdenken anregt“.

Schottischer Schafhirte

Matthias Brodowy & Gäste stehen am Mittwoch, 15. April, ab 19 Uhr im Vegesacker Bürgerhaus auf der Bühne. Mr. McHormes, ein schottischer Schafhirte aus Glenfinnan, der nach Ostwestfalen-Lippe auswanderte und den Bass zupft, und Wolfgang Stute, der gerne mal in Parkbuchten auf seiner Cajon sitzt und Flamencogitarre spielt, sind die Gäste von Brodowy. Das Publikum kann sich auf feurige Rhythmen, sanfte Balladen und Chansons freuen – Klassiker der 80er und 90er- Jahre sowie aktuelle Songs. Das kündigen die Veranstalter an. Im Vorverkauf kostet der Eintritt 17 Euro (ermäßigt zwölf Euro), an der Abendkasse 20 Euro (ermäßigt 15 Euro).

Mit „Chopins Reise nach Mallorca“ tritt am Sonnabend, 18. April, ab 20 Uhr Justus Frantz im Kito auf. Im Winter 1838/39 hielten sich Frédéric Chopin und seine Lebensgefährtin George Sand auf Mallorca auf, in der Hoffnung, seine durch die Tuberkulose verursachten Hustenanfälle zu lindern. Vor diesem Hintergrund präsentiert Justus Franz ein moderiertes Konzert mit einer Auswahl von Klavierwerken des polnischen Komponisten und Klaviervirtuosen: Etüden, Nocturnen, Preludes, Mazurken, Walzer um Impromptus.

Am Sonntag, 19. April, gibt die plattdeutsche Laienspiel- und Gesangskoppel „De Pottkieker“ aus Beckedorf ihr Statement ab: „Plattdüütsch draff nicht ünnergahn“ heißt es ab 15 Uhr im Bürgerhaus. Ein zweistündiges Programm, in dem acht Sängerinnen und drei Sänger plattdeutsches Liedgut vortragen, vier Spielerinnen und drei Spieler zwischendurch Sketche und Döntjes zum Besten geben. Der Eintritt kostet im Vorverkauf sechs, an der Tageskasse sieben Euro.

"Kabbelsnak-Poetry"

Ein neuer Poetry-Slam für Bremen-Nord stellt sich am Mittwoch, 22. April, ab 19 Uhr im Kito vor: „Kabbelsnak-Poetry“. Dabei steht „kabbeln“ norddeutsch für „sich liebevoll zanken“ und „snak“ auf Plattdeutsch für „sich unterhalten“. Das Publikum hört anfangs einige Texte ohne den Zwang von Regeln. Danach geht es in einen Wettbewerb, in dem die Besucher entscheiden, wer im Finale ein zweites Mal dabei sein darf.

„Kinder stärken – Ressourcen entwickeln. Zur Bedeutung von Körper- und Bewegungserfahrungen für die kindliche Entwicklung“ – so lautet das Thema eines Vortrages mit Renate Zimmer im Bürgerhaus. Die Professorin der Universität Osnabrück spricht am Donnerstag, 23. April, ab 19.30 Uhr, auf Einladung des Elternvereins für Psychomotorische Entwicklungsförderung (Epsymo). Epsymo feiert sein 25-jähriges Bestehen. Karten für acht Euro (ermäßigt vier Euro) gibt es im Vorverkauf über die Buchhandlung Otto & Sohn und Epsymo, 0421/ 6 09 98 40.

„Pech im Unglück“ heißt am Freitag, 24. April, ab 20 Uhr das Motto der A-cappella-Gruppe Lalelu aus Hamburg. Mit ihrem Mix aus Gesang und Komik, Satire und Parodie, Pop und Klassik geben sie in ihrem neuen Programm dem Publikum eine einzigartige Lebensberatung: Es wartet ein „charmant gekonnter A-cappella-Abend voller Komik und Überraschungen“, so die Veranstalter. Karten im Vorverkauf 21 Euro (ermäßigt 16 Euro), an der Abendkasse 25 Euro (ermäßigt 20 Euro).

Jazzahead Clubnight

Am Sonnabend, 25. April, ab 19 Uhr, beteiligt sich das Kito an der Jazzahead Clubnight mit einem Solo von Songschreiberin Aline Frazao , dem Stephan Becker Trio featuring Kenny Wesley und dem Melt Trio sowie am Sonntag, 26. April, ab 12 Uhr, unter dem Motto „Swedish Sunday Brunch“ mit dem Susanna Risberg Trio, The Other Woman sowie Cure-a-phobia. Infos zu allen Jazzahead-Clubnight-Konzerten in Bremen sowie Eintrittskarten und Shuttle-Ticket unter www.jazzahead.de. Einzelkarten gibt es auch an den jeweiligen Veranstaltungsorten.

Am Sonntag, 26. April, ist ab 11 Uhr das mobile Figurentheater Bremen im Bürgerhaus zu Gast. Dann heißt es: „Wo die wilden Kerle wohnen“, nach dem Buch von Maurice Sendak für Kinder ab drei Jahren und die ganze Familie. Für fünf Euro pro Person gibt es die Geschichte des kleinen Max, der den ganzen Tag nur Unfug im Kopf hat. Am liebsten würde er auf der Insel der wilden Kerle leben.

Allgemeine Veranstaltungsinformationen auch unter Telefon 04 21 / 65 48 48.

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