Metern SG Aumund-Vegesack verbucht mit dem 1:0 gegen den Brinkumer SV den fünften Sieg in Folge Matthias Märtens trifft aus 40

Vegesack. Wenn sich zwei Mannschaften in fast jeder Phase des Fußballspiels auf Augenhöhe begegnen und eine dennoch als Gewinner vom Platz geht, spricht man gemeinhin von einem glücklichen Sieg. Den verbuchte Bremen-Ligist SG Aumund-Vegesack mit einem 1:0 über den Brinkumer SV. Gleichwohl muss den Nordbremern das Glück des Tüchtigen bescheinigt werden, denn über 90 Minuten glichen sie die spieltechnischen Vorteile der Gäste durch enorme Kampfkraft aus.
05.05.2010, 20:50
Lesedauer: 2 Min
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Von KLAUS GRUNEWALD

Vegesack. Wenn sich zwei Mannschaften in fast jeder Phase des Fußballspiels auf Augenhöhe begegnen und eine dennoch als Gewinner vom Platz geht, spricht man gemeinhin von einem glücklichen Sieg. Den verbuchte Bremen-Ligist SG Aumund-Vegesack mit einem 1:0 über den Brinkumer SV. Gleichwohl muss den Nordbremern das Glück des Tüchtigen bescheinigt werden, denn über 90 Minuten glichen sie die spieltechnischen Vorteile der Gäste durch enorme Kampfkraft aus.

Und weil die Mannen von SAV-Trainer Jörg Schröder dabei nicht zimperlich zu Werke gingen, die Schützlinge von Klaus Gelsdorf aber stets dagegen hielten, hatte auch Schiedsrichter Baris Babaoglu (SV Türkspor) kein leichtes Spiel.

Es begann wie erwartet, wenn der Tabellenvierte bei einer erst jüngst auf den Zug Richtung Mittelfeld aufgesprungenen Konkurrenten antritt. Die Brinkumer übernahmen sofort die Initiative, schon in der fünften Minute bot sich Kolja Sternke eine dicke Chance. Sein Kopfball landete aber in den Armen von SAV-Keeper Maik Meyer-Wersinger, der sich im Verlaufe der Partie als sicherer Rückhalt seines Teams erweisen sollte und einige Scharfschüsse der Brinkumer glänzend parierte. Zudem konnte er sich jederzeit auf seine Viererkette verlassen, in der Jörg Segerath mit seinen 38 Jahren eine herausragende Leistung bot und sich nach dem Schlusspfiff ein Sonderlob seines Trainers abholte.

Aber auch die Vierer-Abwehrreihe des Tabellenvierten agierte vor einer magerer Kulisse souverän. Und weil sich beide Teams kaum einmal aus ihrem taktischen Konzept bringen ließen, rieben sich die Kontrahenten über weite Strecken in Zweikämpfen im Mittelfeld auf. Daran sollte sich auch in der zweiten Halbzeit wenig ändern, wenngleich Brinkums Regisseur Denis Spitzer seine Mannschaft unermüdlich nach vorne trieb. Immer wieder angefeuert von Klaus Gelsdorf und dem Betreuerstab - schließlich wollte man nach der 1:2-Pleite gegen den SV Türkspor nicht gegen ein weiteres Team aus Bremen-Nord leer ausgehen.

Dass es dennoch so kam, lag am Glück des Tüchtigen. Zunächst versiebte der zur Halbzeit eingewechselte Maik Arambasic in der 72. Minute eine dicke Chance für die Brinkumer, als er den Ball im Strafraum noch einmal ablegte statt zu schießen. Drei Minuten später hatte auch der Platzverweis von Ibrahim 'Semmo' Aslan nach dessen Grätsche in die Beine eines Gegenspielers keine Folgen für die Vegesacker. Im Gegenteil: In der 81. Minute erhielten die Hausherren einen Freistoß, den Matthias Märtens aus rund 40 Metern zum viel umjubelten Siegtreffer in das rechte obere Dreieck des Brinkumer Kastens zirkelte - Keeper Marc Tietjen war machtlos.

Aufregung dann noch einmal in der 90. Minute, als Maik Arambasic das Leder zum vermeintlichen Ausgleich über die Torlinie gedrückt hatte. Doch das Schiedsrichtergespann erkannten auf Abseits, wofür Klaus Gelsdorf nur ein Kopfschütteln übrig hatte. SAV-Trainer Jörg Schröder vollführte wenig später nach dem fünften Sieg in Folge mit seiner Truppe Freudentänze auf dem Rasen.

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