Bremen

Medienanstalt: Wahl der Direktorin nichtig

Bremen (wig). Die Wahl von Cornelia Holsten zur Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt (Brema) ist gestern Abend für ungültig erklärt worden. Die Abstimmung im Medienrat, dem unter anderem Vertreter von Unternehmen, Gewerkschaften, Kirchen, Parteien und Sozialeinrichtungen angehören, sei „nicht regelkonform zustande gekommen“, heißt es in einer Information an die Mitglieder des Beschlussgremiums.
14.11.2013, 00:00
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Medienanstalt: Wahl der Direktorin nichtig
Von Wigbert Gerling

Die Wahl von Cornelia Holsten zur Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt (Brema) ist gestern Abend für ungültig erklärt worden. Die Abstimmung im Medienrat, dem unter anderem Vertreter von Unternehmen, Gewerkschaften, Kirchen, Parteien und Sozialeinrichtungen angehören, sei „nicht regelkonform zustande gekommen“, heißt es in einer Information an die Mitglieder des Beschlussgremiums. Die Mitglieder müssten ihren ersten Wohnsitz im Land Bremen haben – dieser Vorgabe aber habe ein Mitglied des Medienrats nicht entsprochen. Die Brema wird gespeist aus den Rundfunkgebühren. Sie vergibt beispielsweise Sendefrequenzen und kontrolliert die privaten Rundfunkanbieter.

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