Weltstar zum Anfassen Meet and Greet mit Bonnie Tyler

WESER-KURIER-Leser treffen die walisische Pop- und Rocksängerin Bonnie Tyler vor dem Konzert im Musicaltheater Bremen.
07.04.2017, 22:03
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Meet and Greet mit Bonnie Tyler
Von Pascal Faltermann

WESER-KURIER-Leser treffen die walisische Pop- und Rocksängerin Bonnie Tyler vor dem Konzert im Musicaltheater Bremen.

„Ihre Musik hat mich in meiner Jugend durch die Diskotheken getrieben“, sagt Susanne Thiemann. Wenig später steht sie im Bremer Musicaltheater vor ihr: die walisische Pop- und Rocksängerin Bonnie Tyler. Kurz vor dem Auftritt der 65-jährigen Rockröhre der späten 70er und der 80er Jahre haben vier WESER-KURIER-Leser die Möglichkeit, die Sängerin mit der blonden Mähne am Freitagabend zu treffen.

Susanne Thiemann mit ihrem Mann Lars und Günther van Koll mit Rosemarie von Thünen gewannen jeweils Tickets für das Konzert und ein Treffen im Backstage-Bereich des Musicaltheaters mit dem Weltstar. Energiegeladen kommt Bonnie Tyler um die Ecke in den Raum. Sie begrüßt alle mit Handschlag, stellt sich in die Mitte des Halbkreises und fragt mit ihrer bekannt rauchigen Stimme, wie es allen geht. Ganz in Schwarz ist Tyler gekleidet, trägt eine Weste über das enge Oberteil und ist leicht erkältet. Sie sei gerade erst in Bremen angekommen, und der Schnupfen habe keinerlei Auswirkung auf ihre Stimme. Manchmal sei die Stimme ja auch besser und rauer, wenn die Sängerin eine leichte Erkältung habe, das hat Thiemann schon erlebt.

Neben ihrem neuen Album will Tyler auch all ihre Hits wie „Total Eclipse of the Heart“, "It's a heartache" oder „Holding Out for a Hero“ spielen. Es ist ihr einziges Konzert in Norddeutschland, für das sie Veranstalter Jan Trautmann, Bremen Events & Concerts, gewinnen konnte. Leser Günther van Koll ist schon länger Fan der Musik von Bonnie Tyler. Er mag vor allem den Song "A Rockin’ Good Way" den die Walisierin mit Shakin’ Stevens aufgenommen hat.

Hoffnungsschimmer für das Musicaltheater

Mit Bonnie Tyler könnte wohl einer der letzten Weltstars auf der Bühne im Bremer Musicaltheater stehen. Das ist auch den vier Ticket-Gewinnern bewusst. Sie würden es sehr bedauern, wenn die Spielstätte schließt oder gar abgerissen wird. Denn nur bis Ende des Jahres gibt es nach aktuellem Stand noch Aufführungen und Konzerte in dem Gebäudekomplex am Richtweg.

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Der Vertrag zwischen Eigentümer Rolf Specht und der Unterhaltungsagentur „Mehr! Entertainment“ wurde nicht verlängert. Besitzer und Betreiber schoben sich dafür die Verantwortung zu. Immobilienbesitzer Specht erklärte sich im Februar bereit, mit allen ernsthaften Interessenten, die das Musicaltheater weiter betreiben wollen, zu sprechen. Doch um so mehr Zeit vergeht, desto geringer die Chancen, dass es weitergeht. Allerdings soll es noch einen Hoffnungsschimmer für eine Weiterführung des Spielbetriebs geben, bestätigt Veranstalter Jan Trautmann.

Falls das nicht der Fall sein sollte, hatte der 64-jährige Specht angekündigt, sich nach einer neuen Nutzung für das Musicaltheater umzuschauen. Ein möglicher Abriss des Gebäudekomplexes mit anschließendem Neubau ist eine Option. Dabei könnten rund 100 Wohnungen entstehen. Auch ein hochwertiges Kino wäre möglich.

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