Besoldungsstufe A13

Mehr Geld für Beamte: Bremer Senat schnürt Besoldungspaket

Beamte und Pensionäre erhalten in Bremen mehr Geld, für einen Teil der Lehrerschaft geht es sogar ziemlich steil nach oben. Einen entsprechenden Beschluss wird der Senat am Dienstag fassen.
07.04.2019, 19:35
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Mehr Geld für Beamte: Bremer Senat schnürt Besoldungspaket
Von Jürgen Theiner
Mehr Geld für Beamte: Bremer Senat schnürt Besoldungspaket

Pädagogen an Grundschulen und im Sekundarbereich I sollen in Bremen ab August 2021 nach A 13 bezahlt werden.

Julian Stratenschulte/dpa

Übernahme des Tarifabschlusses der Angestellten für die Beamten, Besoldungsstufe A 13 für Lehrer an Grundschulen und in der Sekundarstufe I ab 2021: Das sind die beiden Bestandteile eines Pakets, das der Senat voraussichtlich am Dienstag schnüren wird.

Um die Gehaltserhöhung für die etwa 26 000 aktiven und pensionierten Staatsdiener hatte es zwischen Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) und Finanzsenatorin Karoline Linnert (Grüne) zunächst Meinungsverschiedenheiten gegeben. Letztlich entschlossen sich die Spitzen von Rot-Grün jedoch, den Anfang März erzielten Tarifabschluss für die rund 10 000 Angestellten des Landes zeit- und wirkungsgleich auf die Beamten zu übertragen. Damit steigen deren Gehälter rückwirkend zum 1. Januar um 3,2 Prozent, Anfang 2020 nochmals in gleicher Höhe und zum 1. Januar 2021 um 1,4 Prozent.

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Pädagogen an Grundschulen und im Sekundarbereich I sollen in Bremen ab August 2021 nach A 13 bezahlt werden. Das sind zwischen 420 und 500 Euro mehr als bisher. In der Übergangszeit sollen sie bereits durch Zulagen schrittweise an dieses Gehaltsniveau herangeführt werden. Für den Landeshaushalt bedeutet das Besoldungspaket eine erhebliche Belastung. Zwischen 2020 und 2023 wird Bremen jährlich rund 40 Millionen Euro mehr aufwenden müssen.

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