Finanzkrise

Merkel sichert Nordländern Unterstützung für maritime Wirtschaft zu

Bremen. Auf ein Schreiben der norddeutschen Regierungschefs zur Schieflage der maritimen Wirtschaft reagiert die Bundeskanzlerin mit Zustimmung und begrüßt ein gemeinsames Vorgehen der Länder mit dem Bund.
23.02.2010, 21:51
Lesedauer: 1 Min
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Merkel sichert Nordländern Unterstützung für maritime Wirtschaft zu

Alexander Merkel (Mittelfeldspieler, 20 Jahre, AC Mailand): Schon im vergangenen Winter ist der Junioren-Nationalspieler mit den Grün-Weißen in Verbindung gebracht worden. Der "Kicker", der Merkel erst als Kandidaten ins Spiel brachte, dementiert nun ein Bremer Interesse am Spielmacher.

dpa

Bremen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Regierungschefs der fünf norddeutschen Bundesländer Unterstützung bei der Bekämpfung der Krise der maritimen Wirtschaft zugesichert. Das berichtet der WESER KURIER (Mittwochausgabe). „Die Bundesregierung misst der maritimen Wirtschaft einen sehr hohen Stellenwert zu“, schrieb Merkel in einem Brief vom 19. Februar an die fünf Ministerpräsidenten von Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Und: „Ich teile die Auffassung, dass ein konzertiertes Vorgehen der Länder mit dem Bund von hoher Bedeutung ist und begrüße daher die Ankündigung, nähere Überlegungen der Länder hierzu zu unterbreiten.“

Hintergrund des Schriftwechsels ist die durch die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise insgesamt in Schieflage geratene maritime Wirtschaft. Dazu zählen neben Reedereien, Werften, Zulieferern und maritimen Dienstleistern auch Emissionshäuser und Banken. „Betroffen sind viele Regionen in Deutschland, insbesondere strukturschwache, in denen die maritime Wirtschaft einen hohen Anteil der Wertschöpfung hat“, heißt es in dem Brief vom 4. Februar, den die Regierungschefs an Merkel geschickt hatten. „Ich freue mich sehr, dass die Bundeskanzlerin die gemeinsamen Anstrengungen der norddeutschen Bundesländer honoriert und sich zur Notwendigkeit einer Unterstützung der maritimen Wirtschaft bekennt“, sagte Bremens Regierungschef Jens Böhrnsen der Zeitung.

Merkel schrieb weiter, das federführende Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie werde kurzfristig die beteiligten Ressorts sowie die betroffenen Länder und Branchen einladen. Die Kanzlerin betonte zudem, dass es wichtig sei, die Instrumente zur Bekämpfung der Finanzmarktkrise auch in diesem Bereich einzusetzen und die Maßnahmen der Länder und des Bundes sinnvoll zu ergänzen.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der Mittwochausgabe des WESER-KURIER.

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