Anlage eröffnet in der Überseestadt Minigolf im Dunkeln

Bremen. Im Dezember eröffnet in der Überseestadt eine Minigolfanlage, bei der die Spieler im Dunkeln golfen. Im "Schwarzlichthof" leuchten Schläger, Bälle und Bahnen dank eines speziellen Anstrichs unter Schwarzlicht.
26.10.2012, 05:00
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Minigolf im Dunkeln
Von Max Polonyi

Bremen. Im Dezember eröffnet in der Überseestadt eine Minigolfanlage, bei der die Spieler im Dunkeln golfen. Im "Schwarzlichthof" in der Alten Stauerei leuchten Schläger, Bälle und Bahnen dank eines speziellen Anstrichs unter Schwarzlicht. Das Hafenambiente der Anlage haben die Inhaber beibehalten.

Wer der Meinung ist, Minigolf könne man nur im Hellen spielen, der kann sich bald in der Alten Stauerei in der Überseestadt vom Gegenteil überzeugen. Dort eröffnet am ersten Dezember der "Schwarzlichthof" – eine Minigolfanlage im Dunkeln, die mit Schwarzlicht all das ausleuchtet, was die Spieler sehen müssen, um die Golfbälle in die Löcher zu schlagen. Die unkonventionelle Anlage, bei der der Ball auch mal mit einem Hammer abgeschlagen werden muss, verbindet das experimentelle Minigolfspiel mit dem traditionellen Hafenambiente der Alten Stauerei.

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"Wenn wir im Dezember eröffnen, wird es 18 Bahnen geben, die alle das Thema Hafenlager aufgreifen", erzählt Claudia Geerken, die gemeinsam mit ihrem Kompagnon Ulrich Möllmann den "Schwarzlichthof" betreibt. Die Minigolfanlage soll kein Standard sein, sondern etwas "Neues und Kreatives", erklärt Geerken. "Durch das Schwarzlicht ist es so, als würde man in eine andere Welt abtauchen."

Nur acht Anlagen, bei denen die Spieler im Dunkeln spielen, gebe es in Deutschland, so Möllmann "Wir sind in Berlin auf eine ähnliche Bahn gestoßen und fanden: So etwas muss es auch in Bremen geben." Vor zweieinhalb Jahren hätten sie sich deshalb auf die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten gemacht. Mit der Alten Stauerei hätten sie die "perfekte Fläche" gefunden, so Geerke. "Die Überseestadt boomt", ergänzt Mitinhaber Möllmann. "Die Stauerei bietet uns zudem einen tollen Hintergrund sowie den Platz, den wir brauchen, um hier auf 18 Löcher Minigolf zu spielen."

Das Prinzip soll sich dabei nicht vom herkömmlichen Spielsystem unterscheiden. "Die Spieler erhalten einen Laufzettel und müssen, wie auf normalen Anlagen auch, den Ball mit möglichst wenigen Schlägen ins Loch befördern, erklärt Möllmann. "Der Unterschied ist die kreative Gestaltung der Hindernisse, die durch einen speziellen Anstrich unter Schwarzlicht in bunten Farben leuchten"

Insgesamt bietet das Gebäude den Betreibern rund 600 Quadratmeter Fläche. 400 Quadratmeter davon sind für die Bahnen und Veranstaltungen vorgesehen, für die man den "Schwarzlichthof" ab Dezember buchen könne. "Es gibt in diesem Stadtteil relativ wenig Laufkundschaft, aber wir setzen auf unser kreatives Konzept, bei dem auch größere Veranstaltungen wie Weihnachtsfeiern Platz haben", betont Ulrich Möllmann.

So soll neben der Minigolfanlage auch ein Bistro Teil des "Schwarzlichthofs" werden, bei dem die Spieler nach dem letzten Schlag Speisen und Getränke zu sich nehmen können. "Wir werden wenige Gerichte, dafür aber leckere mit hoher Qualität auf der Speisekarte haben", sagt Geerken. Bei größeren Veranstaltungen könne man durch die Kooperation mit einem Cateringservice auch die Verpflegung größerer Gruppen anbieten.

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