Kinder malen für Krisentelefon Mirjam erhält Unterstützung

Gröpelingen. Als Irina Dederer, Leiterin der dm-Filiale in Gröpelingen, von dem anonymen und kostenlosen Krisentelefon für Schwangere und Mütter „Notruf Mirjam Bremen-Weser-Ems“ hörte, war ihr sofort klar, dass sie dieses Projekt unterstützen wollte. Gerade in Gröpelingen gebe es einen großen Bedarf für solch ein Projekt, so Dederer.
11.01.2018, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Marion Schwake

Gröpelingen. Als Irina Dederer, Leiterin der dm-Filiale in Gröpelingen, von dem anonymen und kostenlosen Krisentelefon für Schwangere und Mütter „Notruf Mirjam Bremen-Weser-Ems“ hörte, war ihr sofort klar, dass sie dieses Projekt unterstützen wollte. Gerade in Gröpelingen gebe es einen großen Bedarf für solch ein Projekt, so Dederer. „Das merken wir auch immer wieder in Kundengesprächen, dass Frauen teilweise gar nicht wissen, an wen sie sich mit ihren Fragen wenden können“, sagt die Filialleiterin. Da passt das Krisentelefon genau, denn die Anrufe werden von geschulten Ehrenamtlichen entgegengenommen, die mit den Schwangeren und Müttern ein anonymes und kostenloses Gespräch führen. Bei Bedarf werden die Anrufenden beim Krisentelefon an regionale Beratungs- und Unterstützungsangebote vermittelt. Auf diese Weise bietet der Notruf auch Orientierung im weiten Feld der Angebote.

Irina Dederer hat nicht gezögert, eine Aktion für das Projekt auf die Beine zu stellen. Kinder duften Bilder malen und in der Filiale abgeben. Für jedes gemalte Bild wurden fünf Euro gespendet. Um die Aktion bekannt zu machen, hatten ihre Mitarbeiterinnen die Kindergärten in der Umgebung kontaktiert und gebeten, sich daran zu beteiligen. So kamen insgesamt 120 Bilder zusammen – und 600 Euro für das Projekt.

„Ich danke Ihnen ganz herzlich für diese Unterstützung unseres Projekts“, sagt Landesdiakoniepastor Manfred Meyer bei der Scheckübergabe in der Gröpelinger Filiale. Die Spende sei auch ein tolles Signal für die Ehrenamtlichen, die sich in diesem Projekt engagieren. Einige dieser engagierten Frauen hatten auch bei der Malaktion mitgemacht und voller Freude an einem Stand auf das Projekt und die Aktion aufmerksam gemacht. „Auch das war eine tolle Werbung für unser Projekt“, so Meyer, denn die Bekanntheit der Nummer des Krisentelefons zu steigern, sei ein wichtiger Teil des Projekts. Meyer: „Nur wer die Nummer kennt, kann sie im Ernstfall auch anrufen.“ Der Notruf Mirjam ist rund um die Uhr unter der Telefonnummer 08 00 / 6 05 00 50 zu erreichen. Das Krisentelefon für Schwangere und Mütter ist anonym.

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