Tag des offenen Denkmals Mit Blick auf das Unbequeme

Bremen-Nord. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz lädt zum Tag des offenen Denkmals ein. Am Sonntag, 8. September, öffnen im Bundesgebiet rund 7500 historische Gebäude, archäologische Stätten, Gärten und Parks ihre Türen. In Bremen-Nord sind das unter anderem die St.-Martini-Kirche in Lesum, das Kammzuglager der Bremer Woll-Kämmerei in Blumenthal, der U-Boot-Bunker Valentin in Farge und das "Schulschiff Deutschland".
10.08.2013, 05:00
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Von Ajb

Bremen-Nord. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz lädt zum Tag des offenen Denkmals ein. Am Sonntag, 8. September, öffnen im Bundesgebiet rund 7500 historische Gebäude, archäologische Stätten, Gärten und Parks ihre Türen. In Bremen-Nord sind das unter anderem die St.-Martini-Kirche in Lesum, das Kammzuglager der Bremer Woll-Kämmerei in Blumenthal, der U-Boot-Bunker Valentin in Farge und das "Schulschiff Deutschland".

Mit dabei sind auch die Lehnhof-Siedlung in St.Magnus und Schloss Schönebeck. Denkmalsgeschützt ist aber auch der Bereich, der sich gut fünf Etagen unter dem Sedanplatz befindet: der als Luftschutzbunker konzipierte Teil der in den 70er Jahren gebauten Tiefgarage. Es die größte Schutzraumanlage Bremens aus der Zeit des Kalten Kriegs und die einzige mit erhaltener Ausstattung. Der Denkmaltag steht diesmal unter dem Motto "Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?" und stellt damit die zentralen Fragen in den Mittelpunkt: Was ist wert, erhalten zu werden und weshalb? Was macht Denkmale unbequem, wann und für wen?

Carolin Kolhoff, Referatsleiterin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die den Aktionstag seit 1993 Jahr für Jahr organisiert, schreibt: "Das Motto ist von der Stiftung Denkmalschutz bewusst weit gefasst." Denkmale, die an Krieg und Unrecht erinnern, stünden ebenso im Blickpunkt, wie Denkmale der Nachkriegsmoderne. Auch nicht mehr genutzte Industriebauten und historische Gebäude in strukturschwachen Gegenden können für jeden sichtbar machen, vor welche Herausforderungen der Denkmalschutz Besitzer, Planer und Handwerker wie auch die Denkmalpfleger selbst stellen kann.

Das Programm steht auf www.tag-des-offenen-denkmals.de. Hier sind alle an diesem Tag offenen Denkmale einer Region aufgelistet und nach Kategorien sortiert. Dazu kann man sich über einen Merkzettel persönliche Touren zusammenstellen.

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