Freimarkt: Viele Linien fahren im dichteren Takt - auch nachts Mit Bussenund Bahnen in die fünfte Bremer Jahreszeit

Bremen-Nord. Ab kommenden Freitag, 14. Oktober, heißt es wieder: "Ischa Freimaak". Das beliebte Volksfest auf der Bürgerweide hinter dem Hauptbahnhof und seine Ableger auf dem Marktplatz, dem Ansgarikirchhof und am Herdentor locken bis zum 30. Oktober auch in diesem Jahr wieder mit vielen Neuigkeiten. Die Verkehrsunternehmen und insbesondere die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) sorgen mit zusätzlichen Fahrten tagsüber und auch nachts für gute Verbindungen.
12.10.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Marina Köglin

Bremen-Nord. Ab kommenden Freitag, 14. Oktober, heißt es wieder: "Ischa Freimaak". Das beliebte Volksfest auf der Bürgerweide hinter dem Hauptbahnhof und seine Ableger auf dem Marktplatz, dem Ansgarikirchhof und am Herdentor locken bis zum 30. Oktober auch in diesem Jahr wieder mit vielen Neuigkeiten. Die Verkehrsunternehmen und insbesondere die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) sorgen mit zusätzlichen Fahrten tagsüber und auch nachts für gute Verbindungen.

Die Nachtlinien N1, N3, N4, N5, N7, N9 und N10 fahren jede Nacht um 0 Uhr, 0.30 Uhr und 4.30 Uhr ab Hauptbahnhof. Das Nachtlinien-Angebot wird während der Wochenendnächte auf Sonnabend und Sonntag während der Freimarktszeit verdichtet: Alle Nachtlinien verkehren mindestens bis um 2.30 Uhr halbstündlich ab Hauptbahnhof und dann bis um 4.30 Uhr (Nächte Freitag und Sonnabend) beziehungsweise bis um 6.30 Uhr (Nächte Sonnabend und Sonntag) stündlich.

Für die Nutzung der BSAG-Nachtlinien sowie des VBN-Nachtschwärmers ist bis 4 Uhr ein Nachtlinien-Zuschlag erforderlich Dieser beträgt pro Nacht und Person einen Euro, als Vierer-Ticket pro Fahrt 85 Cent. (3,40 Euro). Der Zuschlag kann bei der BSAG auch auf dem Bob-Konto-Ticket gespeichert werden (85 Cent). Bei einigen Tickets ist der Nachtlinien-Zuschlag bereits enthalten, so zum Beispiel beim JahresTicket PLUS. Ein bereits bei der BSAG gelöster Nachtlinien-Zuschlag gilt auch in den Nachtschwärmerlinien.

Wer auf sein Auto nicht verzichten möchte, kann den umfangreichen "Park and Ride (P+R)"-Service nutzen. Die kostenlosen Plätze verfügen über gute Anbindungen direkt zum Freimarkt. So wird an der Universität wieder ein P+R-Service angeboten.

Die Freimarktbesucher können von dort zum Freimarkt (Haltestelle Blumenthalstraße) zum Sonderpreis von 2,20 Euro für Hin- und Rückfahrt (Einzelperson) fahren. Kinder bis 15 Jahre fahren in Begleitung Erwachsener kostenlos. Das Ticket gibt es am Automaten auf der Linie 6 und in den P+R-Bussen sowie an Sonnabenden und Sonntagen auch direkt am P+R-Platz. Das Angebot der Linie 6 zwischen Universität und Freimarkt/Blumenthalstraße wird am Wochenende mit P+R-Bussen verstärkt.

An den drei Sonntagen während des Freimarkts (16., 23. und 30. Oktober) setzen die Freunde der Bremer Straßenbahn e.V. die historische Ringbahnlinie 16 zu Sonderfahrten zwischen dem historischen Freimarkt auf dem Marktplatz und dem Hauptbahnhof (mit Zugang zum großen Freimarkt) ein. Die rund 20-minütige Fahrt kostet drei Euro, für Kinder zwei Euro. Abfahrtszeiten ab Hauptbahnhof (Gleisdreieck Bahnhofstraße): 14.20, 15.00, 15.40, 16.20, 17.00, 17.40 und 18.20 Uhr. Ab Domsheide (Bürgerschaft/MacDonald's): 14.31, 15.11, 15.51, 16.31, 17.11, 17.51 und 18.31 Uhr.

Von den Bahngesellschaften werden anlässlich des Bremer Freimarkts täglich zusätzliche Fahrten angeboten: Nach Bremen-Vegesack um 0.53 und 1.53 Uhr sowie nach Bremerhaven um 0.45 und 1.45 Uhr mit Halt auf allen Unterwegsbahnhöfen zwischen Burg und Bremerhaven.

VBN und BSAG informieren zudem über das komplette Freimarkts-Angebot ausführlich im Internet: www.bsag.de, unter www.vbn.de/freimarkt sowie unter www.vbn-bei-nacht.de.

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