vor 50 jahren Mühle bleibt

Soll die Horner Mühle erhalten bleiben?‘ fragt der Bürgerverein Horn-Lehe die Einwohner des Stadtteils auf Flugblättern, die zur Zeit von Rentnern verteilt werden. Die Frageist rein rhetorisch: Der Beirat des Ortsamtes hat schon seine Zustimmung zur Erhaltung der Mühle gegeben, die Bevölkerung ist ebenfalls dafür, und auch das Amt für Denkmalpflege hat die Mühle bereits als ,förderungswürdig‘, also erhaltenswert, deklariert. Den ersten Schritt zur Renovierung des ziemlich heruntergekommenen Horner Wahrzeichens will nun der Bürgerverein mit einem Spendenaufruf tun… Vereinsvorsitzender Heinz Weihusen und Ortsamtsvorsteher Adolf Könsen sind der Meinung, daß die Initiative zur Erhaltung der Mühle von der Bevölkerung ausgehen müßte.
03.02.2017, 00:00
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Von Erika Thies

Soll die Horner Mühle erhalten bleiben?‘ fragt der Bürgerverein Horn-Lehe die Einwohner des Stadtteils auf Flugblättern, die zur Zeit von Rentnern verteilt werden. Die Frage

ist rein rhetorisch: Der Beirat des Ortsamtes hat schon seine Zustimmung zur Erhaltung der Mühle gegeben, die Bevölkerung ist ebenfalls dafür, und auch das Amt für Denkmalpflege hat die Mühle bereits als ,förderungswürdig‘, also erhaltenswert, deklariert. Den ersten Schritt zur Renovierung des ziemlich heruntergekommenen Horner Wahrzeichens will nun der Bürgerverein mit einem Spendenaufruf tun… Vereinsvorsitzender Heinz Weihusen und Ortsamtsvorsteher Adolf Könsen sind der Meinung, daß die Initiative zur Erhaltung der Mühle von der Bevölkerung ausgehen müßte. Das heißt: erst wenn die Einwohner von Horn-Lehe einen kleineren oder größeren Anteil an den Renovierungskosten von mindestens 80 000 Mark aufzubringen bereit sind, können Deputationen und Bürgerschaft davon überzeugt werden, daß wirklich ein allgemeines Interesse an der Erhaltung der Mühle besteht…“ (25. Januar 1967)

„Die Stadt Bremen beschäftigt 16 362 Personen. Von diesen hauptberuflich Vollbeschäftigten, die in einem unmittelbaren Dienstverhältnis zur Stadtgemeinde stehen, sind 6476 Beamte, 5979 Angestellte und 3907 Arbeiter. Die meisten Bediensteten – nämlich 3574 – sind im Schulwesen tätig. Es folgen die haushaltsmäßig abgegrenzten Behörden für das Gesundheitswesen sowie für Häfen, Schiffahrt und Verkehr. Die wenigsten städtischen Bediensteten entfallen dagegen auf den Verwaltungssektor ,Finanzen und Steuern‘: Es sind nur 135. Die Mehrzahl der bei der Finanzverwaltung beschäftigten Beamten und Angestellten untersteht nämlich dem Land.“ (28. Januar 1967)

„Die Landespressekonferenz Bremen, die vor fünf Jahren gebildet wurde, und der inzwischen 26 publizistische Organe, in und außerhalb Bremens erscheinende Zeitungen sowie Nachrichtenagenturen und Rundfunk- und Fernsehanstalten, angehören, wählte am Sonnabend in ihrer Jahresmitgliederversammlung den Vorstand unverändert wieder. Ihm gehören als 1. Vorsitzender Dietrich Wieland sowie Lothar Bagemihl und Werner Schmidt an. In ihren wöchentlichen Arbeitssitzungen läßt sich die Konferenz über aktuelle Probleme unterrichten. In mehreren Auslandsreisen hat sie Informationen über die wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Beziehungen der Hansestadt zu Nachbarländern gesammelt.“ (30. Januar1967)

„Für den Bau von Schulen aller Art sind in Bremen, der kinderreichsten Stadt der Bundesrepublik, in den zehn Jahren von 1955 bis 1965 insgesamt 136,8 Millionen Mark aufgebracht worden… Als wichtigste Ergebnisse dieses Jahrzehnts sieht Senator Moritz Thape nicht nur die in Zahlen meßbaren Verbesserungen im Schulwesen, sondern auch die ,Auflösung der ideologischen Verhärtungen‘ im Bereich der Schulpolitik an. Was bei der Einführung umstritten war, wie beispielsweise die Koedukation, die Lernmittelfreiheit oder die Ausstattung der Schulen (Vorwurf: Luxusbauten), werde heute allgemein anerkannt…“ (1. Februar 1967)

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