Kommentar über Corona-Mutation Schwergewicht

Dass nun auch in Bremen die hochinfektiöse Virusmutation nachgewiesen worden ist, muss dem Senat zu denken geben. Er muss zügig handeln, um Schlimmeres zu verhindern, meint Silke Hellwig.
26.01.2021, 20:48
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Schwergewicht
Von Silke Hellwig

Der Blick über den Tellerrand war von Corona-Tag 1 an hilfreich – für all jene Länder, die das Glück hatten, dass sich das Virus bei ihnen etwas später verbreitete als anderswo. So konnte Vorsorge getroffen und beispielsweise ein deutsches Bergamo vermieden werden.

Für die Mutante gilt dasselbe: Der Nachweis der Virusvariante B.1.1.7 in Bremen muss infrage stellen, was bisher galt. Der Senat muss seine Corona-Politik überdenken. Auch die jüngsten Beschlüsse von Bund und Ländern, die die Mutanten schon mitdenken sollten, es aber nicht wagten, sind daran zu messen. Das gilt vor allem für die Phase, in der nicht ausreichend gegen ihre Verbreitung angeimpft werden kann.

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In der Abwägung von Einschränkungen und ihren Folgen liegt mit B.1.1.7 ein Schwergewicht in einer der Waagschalen. Auch dieses Mal hilft der Blick nach Großbritannien und Portugal, um sich praktisch, aber auch geistig-moralisch zu rüsten: auf die rasende Verbreitung der Virus-Mutation, sofern dagegen nicht umgehend (!) genug (!) unternommen wird.

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