Nach Berichten über Brandanschläge

FDP-Vorsitzender Schäck kritisiert Koalition

Nach Brandanschlägen auf Autos in der Hansestadt: Der Bremer FDP-Vorsitzende Schäck übt Kritik an Koalition und vermutet politisch motivierte Straftaten
16.07.2021, 18:35
Lesedauer: 1 Min
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FDP-Vorsitzender Schäck kritisiert Koalition
Von Mathias Sonnenberg
FDP-Vorsitzender Schäck kritisiert Koalition

Auch ein Fahrzeug der Bereitschaftspolizei wurde von Unbekannten in Brand gesteckt.

Karsten Klama

Die Bremer FDP hat mit Kritik auf Berichte reagiert, dass in der Hansestadt seit Beginn dieses Jahres 20 Brandanschläge auf Autos verübt wurden. Thore Schäck, Landesvorsitzender der FDP, empfindet diese Statistik nach eigenen Worten erschreckend, aber nicht überraschend. "Seit Jahren werden die Polizei und die Gerichte in Bremen personell und finanziell allein gelassen", erklärte er. Die Polizei prüft derzeit, ob bereits von einer Anschlagsserie gesprochen werden kann. Schäck kritisierte in seinem Statement, dass es manche Mitglieder der rot-grün-roten Koalition nicht schaffen würden, sich klar von der dahinter stehenden Ideologie zu distanzieren. "Die zunehmende Anzahl an Brandanschlägen zeigt deutlich, dass die rot-grün-rote Koalition nicht imstande oder nicht willens ist, die Lage in den Griff zu bekommen", erklärte der FDP-Politiker. Seiner Ansicht nach handele es sich um politisch motivierte Straftaten und um Angriffe auf die freiheitlichdemokratische Grundordnung. "Hier muss dringend etwas passieren."

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