Kommentar Nächster Versuch für die Bremer AfD

Den personellen Neuanfang hat der Bremer AfD-Landesverband geschafft. Ob daraus etwas für die politische Arbeit der Partei folgt, bleibt abzuwarten, meint Redakteur Ralf Michel.
15.09.2019, 19:46
Lesedauer: 1 Min
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Nächster Versuch für die Bremer AfD
Von Ralf Michel

Ein Neuanfang für die Bremer AfD? Warten wir's ab. Peter Beck hat politische Arbeit versprochen. Aber das haben die Landesvorsitzenden vor ihm auch getan. Und auch die Beteuerung, dass endlich Schluss sein müsse mit den internen Schlammschlachten, ist nicht neu. Nächster Versuch also. Immerhin, der Parteitag hat diesmal die schreibende Presse zugelassen. Ein kleiner Anfang in Sachen Transparenz. Mehr aber auch nicht.

Ganz sicher aber steht seit Sonntag fest, dass die Ära Magnitz in Bremen sich ihrem Ende zuneigt. In geradezu unglaublicher Art und Weise hat er seine Partei für sich zum Selbstbedienungsladen umfunktioniert. Warum so viele, die das heute kritisieren, dabei mitgemacht haben, müssen sie selbst beantworten. Fakt bleibt, dass zumindest auf Landesverbandsebene in dieser Hinsicht ein längst überfälliger Schlussstrich gezogen wurde.

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Auf Bundesebene dürften weitere Konsequenzen für Magnitz folgen. Denn auch in Berlin ist längst von dessen parteischädigendem Verhalten die Rede. So kurios es klingt, aber die Gegner der AfD in Bremen haben am Sonntag mit Magnitz einen ihrer besten Helfer verloren.

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