Lokaltermin Nayla: Syrische Aromen bereichern die Küche

Lammhackfleischspieße, geschnetzeltes Hähnchenbrustfilet, Putengulasch und dazu Gewürze der syrischen Küche: Das Nayla in Findorff besticht mit einem ausgezeichneten Mittagstisch, meint unsere Testerin.
17.05.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Karina Skwirblies

Lammhackfleischspieße, geschnetzeltes Hähnchenbrustfilet, Putengulasch und dazu Gewürze der syrischen Küche: Das Nayla in Findorff besticht mit einem ausgezeichneten Mittagstisch, meint unsere Testerin.

Nur etwa ein Jahr lang hat sich das internationale Restaurant Aurora in Findorff gehalten, das in dieser Rubrik hervorragend abgeschnitten hat. Der Nachfolger ist ein syrisches Restaurant namens Nayla, das das beliebte Ecklokal mit der schlichten Außenterrasse übernommen hat.
Um es vorwegzunehmen: Die Findorffer haben zwar ein gutes Lokal verloren, doch der Nachfolger ist ein ebenbürtiger Ersatz. Auch im Nayla ist der Mittagstisch ausgezeichnet und preiswert.

Mit einem Begleiter nehme ich im Gastraum Platz, der in den Farben Rot, Weiß und Braun gehalten ist. Man sitzt bequem, die Tische sind mit Ornamenten aus roten Linsen verziert. Insgesamt ist die Einrichtung eher gradlinig. Bereits draußen wirbt eine Tafel für den Mittagstisch, der eine Suppe, einen Softdrink und eine Hauptspeise für insgesamt 7,50 Euro anpreist.

Geheimsoße des Chefs

Mit der Bedienung haben wir an diesem Tag Pech, denn der Kellner hat sich krank gemeldet, und so bedient uns ein freundlicher, arabischer Herr, der etwas überfordert ist. Doch sein sympathisches Bemühen ist wiederum charmant, und so sind wir zufrieden. Die Mittagskarte bietet eine ganze Reihe Gerichte. Bis auf das Fischragout, für das 9,50 Euro verlangt wird, kosten alle 7,50 Euro. Im Angebot sind Putenbrustfiletspieße, Lammhackfleischspieße, geschnetzeltes Hähnchenbrustfilet, frittierte Kirchererbsenplätzchen, Putengulasch und einige weitere Speisen.

Ich bestelle Geschnetzeltes von der Pute, abgelöscht mit „Diken Al Sabarber-Soße“, die als Geheimsoße des Chefs deklariert wird. Dazu gibt es Kichererbsenpüree, gemischten Salat und hausgemachtes Fladenbrot. Mein Begleiter entscheidet sich für den Fladenburger: einen Burger aus 200 Gramm Rind- und Lammhackfleisch mit Paprika, Zwiebeln und Champignons, garniert mit Oregano-gewürzten Pommes Frites und Knoblauchcreme.

Kichererbsenpüree rundet Mahlzeit ab

Umgehend kommt eine rote Linsensuppe. Sie ist eine Spur scharf, schön sämig und lecker. Nach einer Weile stehen auch die Hauptgerichte vor uns, appetitlich angerichtet. Ich habe einen bunten Salat, angereichert mit viel Petersilie und einem Gewürz vom Essigbaum, wie uns der höfliche Kellner erklärt. Es sei besonders für Salate geeignet. Es ist leicht süß und etwas scharf und in der Tat eine angenehme Geschmacksbereicherung. Die Gewürze der syrischen Küche sind immer wieder eine angenehme Überraschung. Das Putengeschnetzelte schmeckt wunderbar saftig und zart, und die geheimnisvolle Soße mundet ausgezeichnet. Dazu das cremige Kichererbsenpüree, das die Mahlzeit perfekt abrundet.

Ich bin vollauf zufrieden. Mein Begleiter ist mit seinem Fladenburger ebenfalls sehr gut bedient. Die Kombination aus Burger, Zwiebeln und frischen Champignons ist gelungen, auch ist die Knoblauchsoße delikater als so manche Burgersoße mit viel Zucker. Das Fladenbrot ist einmalig knusprig, und die Pommes Frites sind auch in Ordnung.

Adresse: Restaurant Nayla, Hemmstr. 246, 28215 Bremen

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