Ärztlicher Bereitschaftsdienst zieht um Neue Anlaufstelle für Notfälle

Bremen (xkw). Der ärztliche Bereitschaftsdienst, bei dem Erkrankte im Notfall ärztlich betreut werden, zieht im Herbst um. Die Zentrale Bremen-Stadt, die sich momentan im Klinikum Bremen-Mitte befindet, ist ab dem 2.
27.02.2015, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Der ärztliche Bereitschaftsdienst, bei dem Erkrankte im Notfall ärztlich betreut werden, zieht im Herbst um. Die Zentrale Bremen-Stadt, die sich momentan im Klinikum Bremen-Mitte befindet, ist ab dem 2. November im St.-Joseph-Stift zu finden. Das teilen die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Bremen und das Krankenhaus St.-Joseph-Stift Bremen mit.

„Die zentrale Lage des St.-Joseph-Stifts und die gute Verkehrsanbindung sprechen für den neuen Standort, der 600 Meter Luftlinie von der bisherigen Zentrale entfernt liegt. Patienten werden sich kaum umstellen müssen“, stellt Dr. Jörg Hermann, Vorsitzender der KV Bremen, heraus. Durch einen gemeinsamen Eingang für den ärztlichen Bereitschaftsdienst und der Klinikambulanz erwarten sich die KV Bremen und die Geschäftsführung des St.-Joseph-Stifts positive Effekte.

Ob Patienten in die Bereitschaftsdienstzentrale zur ambulanten Behandlung gehören oder stationär ins Krankenhaus aufgenommen werden, entscheide sich schnell und unkompliziert an der Pforte. Damit könnten Patienten zielgenauer an den für sie optimalen Behandlungsort gelotst und sogenannte Fehlsteuerungen verhindert werden. Ärzte des Bereitschaftsdienstes und Krankenhausärzte sollen dann Hand in Hand arbeiten.

Der ärztliche Bereitschaftsdienst wird von den Kassenärztlichen Vereinigungen betrieben. Er stellt sicher, dass Patienten außerhalb der üblichen Praxis-Sprechstundenzeiten ärztlich versorgt werden. 2014 sind 38 200 Menschen über den Bereitschaftsdienst Bremen-Stadt ärztlich versorgt worden. Die Bereitschaftsdienste in Bremen sind über die zentrale Rufnummer 116 117 zu erreichen.

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