Pflanzaktion zum Ende der Arbeiten vor dem Fähranleger mit Deichhauptmann und Kraftwerksleiter Neue Bäume am erhöhten Deich in Farge

Farge. Eine Etappe ist abgeschlossen, die Bauarbeiten zur Deicherhöhung an der Zufahrtstraße zur Fähre Farge sind beendet. Anlass für Michael Schirmer, Deichhauptmann rechts der Weser, und Fritz Henken-Mellies, Leiter des benachbarten GDF- SUEZ-Kraftwerks Farge, eine neue Eiche in die Erde vor dem Deich zu setzen- Teil der Ausgleichsmaßnahmen für das Fällen von Bäumen im Rahmen der 'Deicherhöhung B74'.
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Von Friedrich Caron-Bleiker

Farge. Eine Etappe ist abgeschlossen, die Bauarbeiten zur Deicherhöhung an der Zufahrtstraße zur Fähre Farge sind beendet. Anlass für Michael Schirmer, Deichhauptmann rechts der Weser, und Fritz Henken-Mellies, Leiter des benachbarten GDF- SUEZ-Kraftwerks Farge, eine neue Eiche in die Erde vor dem Deich zu setzen- Teil der Ausgleichsmaßnahmen für das Fällen von Bäumen im Rahmen der 'Deicherhöhung B74'.

Arbeitsgrundlage war der Generalplan Küstenschutz für Niedersachsen und Bremen, in den vor allem neueste Erkenntnisse zum Wellenauflauf bei bestimmten Windverhältnissen eingeflossen sind. Der Deich am Fähranleger sowie die dortige Schartanlage mussten von 6,75 Meter auf 7,80 Meter erhöht werden. Um ein umständliches Anheben des Deichscharts zu vermeiden, wurde entschieden, den Schart komplett zu schließen und die Wilhelmshavener Straße zu erhöhen. Die Straße wurde auf einer Länge von 300 Metern um 1,05 Meter erhöht, ebenso die Spundwände an den Seiten angehoben. Im Zuge dieser Maßnahmen wurde die Zufahrt zum Berner Fährweg vor den Deich verlegt. 'Wir freuen uns, dass die Zusammenarbeit mit dem Kraftwerk Farge so reibungslos verlief', so Deichhauptmann Michael Schirmer, 'mit der Bereitstellung eines Teils seines Geländes ermöglichte das Unternehmen diese Baumaßnahme.' Um den Generalplan Küstenschutz umzusetzen, werden noch weitere Arbeiten erforderlich. Gespräche über die geplante

Erhöhung der Hochwasserschutzlinie auch auf dem Kraftwerksgelände werden bereits geführt.

Zwei Millionen Euro waren für diesen zweiten Bauabschnitt der Deicherhöhungsarbeiten veranschlagt. Der erste Bauabschnitt startete im Juni 2009 am Bunker Valentin , damals wurde die Deichhöhe auf einer Länge von 2,7 Kilometern weseraufwärts aufgestockt.

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