Überseestadt Neue Zwiebeln für die „Waller Welle“

Nanu, was ist da denn los? Das fragte sich wohl manch einer, der am Dienstagvormittag auf der Nordstraße unterwegs war. 60 Jugendliche mit auffälligen Warnwesten machten sich nämlich im Erdreich an der alten Hafenböschung zu schaffen, und zwar im Namen der Kunst! Die Schüler wollen die 1976 nach Plänen des amerikanischen Künstlers Gary Rieveschl angepflanzte „Waller Welle“ neu beleben; und so wurden mithilfe des Beirats und der Karin und Uwe Hollweg-Stiftung 5000 Narzissenzwiebeln gekauft.
27.10.2016, 00:00
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Von Anne Gerling

Nanu, was ist da denn los? Das fragte sich wohl manch einer, der am Dienstagvormittag auf der Nordstraße unterwegs war. 60 Jugendliche mit auffälligen Warnwesten machten sich nämlich im Erdreich an der alten Hafenböschung zu schaffen, und zwar im Namen der Kunst! Die Schüler wollen die 1976 nach Plänen des amerikanischen Künstlers Gary Rieveschl angepflanzte „Waller Welle“ neu beleben; und so wurden mithilfe des Beirats und der Karin und Uwe Hollweg-Stiftung 5000 Narzissenzwiebeln gekauft. Nachdem voriges Jahr Waller Schüler den Hang zwischen Überseetor und Bogenstraße mit neuen Blumenzwiebeln bestückt hatten, war dieses Mal der 70 Meter lange Abschnitt zwischen Bogenstraße und Wiedstraße dran: Auch hier brachten die Jugendlichen der Oberschulen Helgolander Straße, Waller Ring, Gesamtschule West und eines Rebuz-Vorkurses nun mit Auszubildenden des Umweltbetriebs Bremen neue Zwiebeln in die Erde, damit „ihre“ Waller Welle im Frühjahr mit frischer Kraft erblüht. „Es macht Spaß, zusammen mit anderen etwas zu pflanzen“, fasste dabei Mehmet, Siebtklässler am Waller Ring, die Stimmung zusammen.

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