Schule Bremer Bildungsbehörde erlässt neue Corona-Maßnahmen

Die Bremer Bildungsbehörde hat in einem Erlass neue Corona-Maßnahmen für Schulen angeordnet. Unter anderem geht es dabei um die Regelung, wann eine Klasse geschlossen in den digitalen Unterricht wechseln muss.
29.11.2021, 18:12
Lesedauer: 1 Min
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Von fdom

Die Bremer Bildungsbehörde hat mit einem Erlass an alle Schulen auf die steigenden Inzidenzzahlen bei Schülerinnen und Schülern reagiert. Danach soll eine Klasse dann geschlossen in den digitalen Unterricht wechseln, wenn vier Kinder oder mehr mit Corona infiziert sind.

Laut Bildungsbehörde sollen so Infektionsketten unterbrochen und das Ausbruchsgeschehen eingedämmt werden. Gleichzeitig solle so sichergestellt werden, dass alle Kinder gleichermaßen am Unterricht teilhaben können, unabhängig davon, ob sie in Quarantäne sind. Komplette Schulschließungen sollen vermieden werden.

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"Wichtig ist es, auf die dramatisch steigenden Zahlen angemessen zu reagieren", teilt Bildungssenatorin Sascha Karolin Aulepp mit. "Auch die Schulleitungen wollen Klarheit darüber haben, wie sie vorgehen sollen." Alle Maßnahmen der sozialen Isolation von Kindern müssten jedoch gründlich auf den Prüfstand gestellt werden. "Soziale Isolation, und nichts anderes ist die Quarantäne, ist nur dann gerechtfertigt, wenn sie unvermeidlich ist", so die Bildungssenatorin.

Digitaler Unterricht ermögliche es allen Schülerinnen und Schülern einer Klasse am Unterricht teilzunehmen, "unabhängig davon, ob sie sich in Quarantäne befinden oder nicht", so Aulepp. Digitaler Unterricht für eine ganze Klasse verhindere auch, "dass sich Lehrkräfte zerreißen müssen beim Versuch, für alle Kinder guten Unterricht zu gewährleisten". Es gehe auch darum, "die Kolleginnen und Kollegen auf diese Weise zu entlasten".

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