Verbrechen Ein Kannibale wider Willen

Zwei Jungen brachte Bodo Fries in den frühen Nachkriegsjahren um. Seine Motivation gab Anlass zu allerlei Spekulationen. Erst im Alter rückte Fries mit der angeblichen Wahrheit heraus.
24.06.2022, 20:02
Lesedauer: 7 Min
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Ein Kannibale wider Willen
Von Frank Hethey

Zum Abendessen gab es bei Familie Fries am 25. Juni 1947 ein kleines Stück Leber. Der Herr des Hauses, Bodo Fries, hatte es nach eigenem Bekunden von einer Hamsterfahrt aufs Land mitgebracht. Seine Frau und der fünfjährige Sohn ließen es sich schmecken, Fleisch gab es nicht alle Tage. Weniger Appetit hatte dagegen der Familienvater, nur widerstrebend verspeiste er den vermeintlichen Leckerbissen. Was Frau und Sohn nicht ahnten: Die Leber stammte von einem Menschen – vom zwölfjährigen Ernst Sprenger, den Fries wenige Stunden zuvor umgebracht hatte. 

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