Gewerbegebiet geplant

Neustadtsgüterbahnhof wechselt Besitzer

Vom Schandfleck zum modernen Gewerbegebiet: Diese Verwandlung hat sich der Bremer Projektentwickler Peper und Söhne für den verwahrlosten Neustadtsgüterbahnhof vorgenommen.
30.11.2018, 14:03
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Von Karin Mörtel
Neustadtsgüterbahnhof wechselt Besitzer

Im Sommer hatte noch wucherndes Unkraut die Oberhand auf dem Neustadtsgüterbahnhof. Das soll sich nun ändern.

Walter Gerbracht

Der ehemalige Neustadtsgüterbahnhof hat den Besitzer gewechselt. Ab sofort ist der Projektentwickler Peper und Söhne neuer Inhaber des etwa 90.000 Quadratmeter großen Geländes zwischen der Bundesstraße 6 und dem Bahndamm der Linie Bremen-Oldenburg.

Das Areal galt bislang als Schandfleck zwischen den Stadtteilen Neustadt und Woltmershausen: Viele Gebäude standen leer und das Gebiet machte insgesamt einen verwahrlosten Eindruck. Damit soll nun Schluss sein, gibt Christoph Peper, Geschäftsführer bei Peper und Söhne, bekannt. Ein verkehrlich gut angebundenes, modernes Gewerbegebiet in Innenstadtlage sei das Ziel, das "in enger Abstimmung mit der Verwaltung und orientiert an den Bedürfnissen des gewerblichen Immobilienmarktes" fortentwickelt werden solle, heißt es in einer Mitteilung des Projektentwicklers. Dass das Bremer Familienunternehmen an einer schnellen Umsetzung interessiert ist, zeigen die bereits erfolgten Abrissarbeiten von maroden Gebäuden.

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Zuvor hatte die Aurelis Real Estate, eine ehemalige Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn, das Gebiet in ihrem Immobilienbestand. Für die südliche Freifläche Richtung A 281 wurde zwar seit sechs Jahren in Abstimmung mit der Stadt ein vorhabenbezogener Bebauungsplan erarbeitet. Die Pläne für moderne Gewerbeeinheiten wurden allerdings nie umgesetzt.

In den Stadtteilen Neustadt und Woltmershausen trifft die Nachricht vom Besitzerwechsel auf Wohlwollen. "Endlich kommt Bewegung in die Brachfläche, das bietet große Chancen für die weitere Entwicklung beider Stadtteile", sagt Annemarie Czichon, Ortsamtsleiterin für die Neustadt und Woltmershausen. Der Druck auf die vorhandenen Gewerbeflächen sei enorm, "daher war es ein Drama, dass diese Fläche jahrzehntelang quasi brach gelegen ist", so Czichon.

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