Herausforderungen: Image verbessern und Ortsteile vernetzen Nina Füller ist neue Stadtteilmanagerin in Hemelingen

Hemelingen. Das Stadtteilmarketing Hemelingen hat ein neues Gesicht: Nina Füller hat am 1. Januar für die kommenden 14 Monate die Stelle von Henrike Neuenfeldt übernommen, die für diese Zeit in Elternzeit ist. Auch wenn sich Füller – nach eigenen Worten – derzeit noch in der „Orientierungsphase“ befindet, hat sie schon jetzt klare Ziele vor Augen, um Hemelingen weiter voranzubringen.
12.01.2010, 08:44
Lesedauer: 2 Min
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Von Melanie Öhlenbach

Hemelingen. Das Stadtteilmarketing Hemelingen hat ein neues Gesicht: Nina Füller hat am 1. Januar für die kommenden 14 Monate die Stelle von Henrike Neuenfeldt übernommen, die für diese Zeit in Elternzeit ist. Auch wenn sich Füller – nach eigenen Worten – derzeit noch in der „Orientierungsphase“ befindet, hat sie schon jetzt klare Ziele vor Augen, um Hemelingen weiter voranzubringen.

Zunächst einmal steht für Nina Füller jedoch jede Menge Händeschütteln auf dem Programm. „Ich lerne gerade viele Menschen aus dem Stadtteil kennen und versuche mich in den Strukturen zurechtzufinden“, sagt die 27-jährige Soziologin aus Walle, die nach ihrem Studium eineinhalb Jahre lang in der Marketingabteilung eines Wohlfahrtsverbandes gearbeitet hat. Von ihrem neuen Arbeitsplatz hat die junge Stadtteilmanagerin bisher einen positiven Eindruck. „Ich bin bisher immer durchwegs freundlich aufgenommen worden.“

Besonders imponiert hat Füller ihre erste Sitzung mit der neuen Interessengemeinschaft Hastedt, die bereits ihre Aktivitäten für Ostern plant. „Das hat mich sehr beeindruckt, wie schnell das dort alles vorangeht“, sagt sie. Dennoch gibt es noch einiges in Hemelingen zu tun. Zum Beispiel die fünf Ortsteile Arbergen, Hastedt, Hemelingen, Mahndorf und Sebaldsbrück besser miteinander zu vernetzen, den ortsansässigen Handel zu stärken oder das Image des gesamten Stadtteils zu verbessern, um nur einige der „Herausforderungen“, wie Füller sie bezeichnet, zu nennen. „Nicht umsonst gibt es hier ein Stadtteilmarketing“, meint die 27-Jährige.

Damit sich in Hemelingen – frei nach dem Stadtteilmarketing-Slogan – „etwas tut“, will Füller in den kommenden Monaten Projekte umsetzen, die bereits 2009 geplant worden sind: So soll es eine neue Stadtteilbroschüre und einen Einkaufsführer, eine gemeinsame Homepage für alle Ortsteile und vielleicht sogar einen stadtteilübergreifenden Händlerstammtisch geben. Dabei baut Füller auf die Unterstützung aus den Quartieren: „Das kann eine Person allein nicht schaffen. Wir brauchen viele Leute, die an einem Strang ziehen.“ Das Büro des Stadtteilmarketing Hemelingen, Godehardstraße 19 (KuBiKo), ist montags von 10 bis 12 Uhr und mittwochs von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Informationen erteilt Nina Füller unter der Telefonnummer 9 88 65 98 oder per E-Mail an kontakt@hemelingen-marketing.de.

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