Verlag aschenbeck media veröffentlicht zwei neue Kalender

Nordbremer Kleinode

Bremen-Nord. Pünktlich zum Jahreswechsel sind im Verlag aschenbeck media zwei Bremen Nord-Kalender erschienen. "Knoops Park" steht im Mittelpunkt des Kalenders von Ole Schoener. Landschaften, Blumen, Gebäude, Denkmäler und mehr - 48 Fotografien zeigen das Nordbremer Kleinod von seinen schönsten Seiten. Der Kalender kostet 16,80 Euro.
28.12.2010, 05:00
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Von Marina Köglin

Bremen-Nord. Pünktlich zum Jahreswechsel sind im Verlag aschenbeck media zwei Bremen Nord-Kalender erschienen. "Knoops Park" steht im Mittelpunkt des Kalenders von Ole Schoener. Landschaften, Blumen, Gebäude, Denkmäler und mehr - 48 Fotografien zeigen das Nordbremer Kleinod von seinen schönsten Seiten. Der Kalender kostet 16,80 Euro.

Der zweite Kalender, "Rudolf Hengstenberg (1894-1974)" ist mit 14 großformatigen Bremen-Nord- und Küstenmotiven aus dem Besitz der Rudolf-Hengstenberg-Gesellschaft bestückt und kostet 24,80 Euro. Die Gemälde zeigen unter anderem Lesum, Haus Lesmona, den Schönebecker Sand und Harlingersiel.

Der Maler und Grafiker Rudolf Hengstenberg wurde am 16. August 1894 in Untermais (heute ein Teil von Meran) geboren. in den 20er und 30er Jahren lebte und arbeitete er als freier Maler ins Potsdam. Seine Malerei tendierte zur neuen Sachlichkeit und zum Magischen Realismus.

In der nationalsozialistischen Zeit erhielt er anfänglich wichtige Aufträge und zeigte auch Arbeiten im deutschen Pavillon auf der Pariser Weltausstellung. Bald aber wurden seine Bilder von den damaligen Machthabern als "zu expressionistisch" abgelehnt. Auf Befehl des Oberkommandos des Heeres wurde er schließlich als Kriegsmaler an die West- und Ostfront geschickt. Zahlreiche Bilder, die die Schrecken des Krieges dokumentieren, sind überliefert.

1943 nach Bremen gezogen

1942 heiratete er die aus Wismar stammende Fotografin Lilli Hahn, mit der er 1943 nach Bremen übersiedelte. Hier übernahm er auf Betreiben des Bremer Bildhauers Ernst Gorsemann die Leitung der Nordischen Kunsthochschule, der heutigen Hochschule für Künste Bremen. Nach erneutem Kriegseinsatz und schweren Verwundungen kam er 1945 in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Im September des gleichen Jahres kehrte er nach Bremen zu seiner Frau zurück. In St. Magnus baute er Am Kapellenberg 6 sein Wohnhaus mit Atelier.

Nach 1950 erhielt Hengstenberg öffentliche Aufträge für Wandmalereien in Schulen und Krankenhäusern in Bremen-Nord sowie für ein großes Wandgemälde im Funkhaus von Radio Bremen.

Ab 1965 stellte er seine künstlerischen Tätigkeiten allmählich ein und zog sich aus der Öffentlichkeit zurück. Hengstenberg starb am 5. Januar 1974 in Bremen. Beide Kalender sind direkt über den Verlag zu beziehen, im Internet auf www.aschenbeckmedia.de oder telefonisch unter 0421/6846080.

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