Antrag von Rot-Grün-Rot

Bremen soll "essbar" werden

Gemeinsam auf öffentlichen Flächen säen und ernten: Grüne, Linke und SPD unternehmen mit einem Antrag einen neuen Versuch, das Thema "Essbare Stadt" in Bremen voranzutreiben. Einige Projekte gibt es schon.
11.05.2021, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Bremen soll
Von Nina Willborn
Bremen soll "essbar" werden

Pflanzkästen mit Gemüse auf dem Hanseatenhof: eine Form von "Urban Gardening".

CITYINITIATIVE

Gurken statt Gardenien, Birnbaum statt Buchsbaum: An vielen Orten in Bremen wird schon auf öffentlichem Grund gegärtnert und geerntet. Beispiele sind die Wallmühle, wo es seit 2018 mit Zucchini und Mangold einen ersten städtischen Versuch zum Thema "Essbare Stadt" gibt, aber auch privat oder von Vereinen initiierte Projekte wie der Gemeinschaftsgarten am Lucie-Flechtmann-Platz, der Internationale Garten Walle, "Quer Beet" in Tenever oder die für das neue Hulsbergviertel geplanten Themengärten. Die rot-grün-rote Koalition will das Thema "Urban Gardening" nun mit einem gemeinsamen Antrag weiter vorantreiben. Bremen brauche ein Gesamtkonzept als "Essbare Stadt", fordern die Fraktionen von Grünen, Linken und der SPD. Auch mit Hilfe schon vorhandener Akteure soll entwickelt werden, wie weitere Flächen, etwa brachliegende Gelände, für den Anbau von Kräutern, Gemüse und Obst genutzt werden können.

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