Aldi, Lidl und Co. Öko-Test untersucht 20 Marken: Discounter-Butter hochgradig belastet

"Öko-Test" hat 20 Buttermarken untersucht – die meisten fielen dabei durch. Besonders die Discounter schneiden schlecht ab.
17.11.2022, 11:20
Lesedauer: 1 Min
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Öko-Test untersucht 20 Marken: Discounter-Butter hochgradig belastet
Von Eva Hornauer

"Öko-Test" hat 20 Buttermarken im Labor getestet. Fast alle sind mit Mineralölbestandteilen belastet. Die Tester vergaben jeweils einmal die Noten "gut", "befriedigend" und "ausreichend". Drei Buttermarken waren "mangelhaft" und ganze 14 fielen mit "ungenügend" durch den Test.

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Folgen für den Körper bislang unbekannt 

Dem Bericht von "Öko-Test" zufolge fanden die Tester in 19 von 20 Buttermarken gesättigte Mineralölkohlenwasserstoffe (MOSH). MOSH reichern sich im menschlichen Körper an und können sich in verschiedenen Organen ablagern. Welche Folgen das genau hat, ist bisher noch nicht bekannt. Aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH) sind besonders kritisch, denn sie stehen im Verdacht, krebserregend zu sein. MOAH hat "Öko-Test" in hoher Konzentration in der "Allgäuer Bauernbutter Sauerrahm" von ÖMA gefunden. Deswegen fiel die Butter auch mit "ungenügend" durch.

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Nicht nur die Butter von ÖMA erhielt das Testergebnis "ungenügend" – auch die Buttermarken "Milsani Deutsche Markenbutter mildgesäuert" von Aldi, "Milbona Süßrahmbutter" von Lidl und die "Kerrygold Original Irische Butter, mildgesäuert" von Ornura Deutschland fielen durch den Test. Zwar machten die Produkte von Aldi und Lidl einen guten ersten Eindruck, aber die Werte der Mineralölbestandteile waren laut den Testern ebenfalls stark erhöht. Ähnliches gilt auch für die Kerrygold-Butter.

Nur eine Butter konnten die Tester empfehlen: die "Bio-Fassbutter Naturland" der Gläsernen Molkerei. Sie schnitt im Test als einzige mit dem Ergebnis "gut" ab und war die einzige Butter im Test ohne MOSH.

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