ÖPNV in Bremen Müssen Sechsjährige 3G nachweisen?

In Bus und Bahn gilt die 3G-Regel: Ausgenommen sind Schüler und Kinder unter sechs Jahren. Doch was ist mit sechsjährigen Kindergartenkindern? Müssen diese nachweisen, geimpft, genesen oder getestet zu sein?
29.11.2021, 17:20
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Müssen Sechsjährige 3G nachweisen?
Von Pascal Faltermann

In den Fahrzeugen der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) gilt seit dem 24. November die 3G-Regel. Kinder unter sechs Jahren sowie Schülerinnen und Schüler mit einer gültigen Schulbescheinigung sind von dieser Regel ausgenommen. Doch was ist mit sechsjährigen Kindern, die noch nicht in die Schule gehen und erst im Sommer 2022 eingeschult werden? Sie müssten demnach nachweisen, dass sie entweder geimpft, genesen oder getestet sind.

Der Bremer Landesverband des Christlichen Gewerkschaftsbundes Deutschlands (CGB) fordert in einer Pressemitteilung in dieser Sache eine unverzügliche Klarstellung im Bundesinfektionsschutzgesetz. Sechsjährige, die noch nicht eingeschult sind, sollten Schülern gleichgestellt werden. Sechsjährige seien in der Regel nicht geimpft, eine Impfung derzeit erst ab zwölf Jahren empfohlen. Dass die betroffenen Kinder für jede Bus- oder Bahnfahrt einen aktuellen COVID-19-Test vorweisen müssten, sei weder praktikabel noch zumutbar, so der CGB.

Das sei ein spezieller Fall, der die BSAG aber nicht vor Probleme stelle, sagt Unternehmenssprecher Andreas Holling. "Wir gehen bei kleineren Kindern, also Sechs- und Siebenjährigen, in Absprache mit der Stadt von einem Schülerstatus aus", sagt Holling. Bei den stichprobenartigen Kontrollen überprüfe man Schüler, bei denen aufgrund des Alters nicht sofort ersichtlich sei, ob sie noch zur Schule gehen.

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