Sportpolitiker Öztürk verlangt klare Ansagen für die Vereine und fordert Senator Mäurer zum Handeln auf Oeversberg: Grüne verlieren die Geduld mit der Jacobs-Uni

Grohn. Die Grünen fordern eine klare Perspektive für die weitere Nutzung des Oeversbergs durch die Sportvereine. Der sportpolitische Sprecher der Bürgerschaftsfraktion, Mustafa Öztürk, reagiert damit auf einen Sachstandsbericht der Verwaltung, mit dem sich heute die Sportdeputation befassen will. In der Vorlage heißt es, die Jacobs University vermeide weiterhin verbindliche Absichtserklärungen zur Zukunft des Geländes. Der Hochschule steht aus einem Grundstückstauschgeschäft mit der Stadt die Verfügung über den Ostteil des Areals ab 2015 zu.
14.08.2013, 05:00
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Von The

Grohn. Die Grünen fordern eine klare Perspektive für die weitere Nutzung des Oeversbergs durch die Sportvereine. Der sportpolitische Sprecher der Bürgerschaftsfraktion, Mustafa Öztürk, reagiert damit auf einen Sachstandsbericht der Verwaltung, mit dem sich heute die Sportdeputation befassen will. In der Vorlage heißt es, die Jacobs University vermeide weiterhin verbindliche Absichtserklärungen zur Zukunft des Geländes. Der Hochschule steht aus einem Grundstückstauschgeschäft mit der Stadt die Verfügung über den Ostteil des Areals ab 2015 zu.

Aber braucht sie die Fläche auch? Eher nicht, hatte die Uni-Leitung in den bisherigen Gesprächen mit städtischen Akteuren anklingen lassen. Wenn überhaupt, dann komme eine Bebauung erst in einigen Jahren infrage. Absolut festlegen wollten sich die Verantwortlichen der Hochschule jedoch nicht. Bei einer neuerlichen Runde vor den Sommerferien konnten Vertreter des Sportamtes und der Wirtschaftsbehörde den Jacobs-Gesprächspartnern immer noch nichts Definitives entlocken, wie aus der Deputationsvorlage hervorgeht. Die Uni habe erneut erklärt, ihre Zukunftsplanungen erst 2014 abschließen zu können. Das betreffe auch den Oeversberg.

So geht’s nicht, findet Mustafa Öztürk. Die Grohner Sportvereine brauchten verlässliche Perspektiven. "Das Durchhangeln von Jahr zu Jahr ist keine akzeptable Lösung", findet der Grünen-Abgeordnete. Seine Fraktion erwarte, dass Sportsenator Mäurer das nächste Treffen mit Uni-Vertretern "im Sinne der Vereine mit einer schriftlichen Vereinbarung für eine dauerhafte Lösung abschließt".

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