Behörde erwartet schriftliche Zusage Oeversberg: Sport bis 2019 gesichert?

Grohn. Die Innenbehörde geht davon aus, dass die Sportanlagen im östlichen Teil des Oeversbergs zumindest bis ins Jahr 2019 für die Grohner Vereine gesichert werden können. Bei einem Gespräch mit Vertretern der Jacobs University sollen entsprechende mündliche Ankündigungen der Uni-Spitze aus dem November 2012 in Kürze schriftlich fixiert werden, heißt es in einem Sachstandsbericht für die Innen- und Sportdeputation, die heute tagt. Wie berichtet, hat die Privathochschule für Erweiterungszwecke ab dem 1. Januar 2015 ein Zugriffsrecht auf die knapp vier Hektar im östlichen Teil. Eine kleinere, sogenannte Optionsfläche für die weitere Ausdehnung im westlichen Teil müsste die Stadt 2025 an die Uni übertragen. Dass die Uni bereits 2015 Verwendung für einen Teil des Oeversbergs hat, wird jedoch allgemein bezweifelt.
06.02.2013, 05:00
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Von The

Grohn. Die Innenbehörde geht davon aus, dass die Sportanlagen im östlichen Teil des Oeversbergs zumindest bis ins Jahr 2019 für die Grohner Vereine gesichert werden können. Bei einem Gespräch mit Vertretern der Jacobs University sollen entsprechende mündliche Ankündigungen der Uni-Spitze aus dem November 2012 in Kürze schriftlich fixiert werden, heißt es in einem Sachstandsbericht für die Innen- und Sportdeputation, die heute tagt. Wie berichtet, hat die Privathochschule für Erweiterungszwecke ab dem 1. Januar 2015 ein Zugriffsrecht auf die knapp vier Hektar im östlichen Teil. Eine kleinere, sogenannte Optionsfläche für die weitere Ausdehnung im westlichen Teil müsste die Stadt 2025 an die Uni übertragen. Dass die Uni bereits 2015 Verwendung für einen Teil des Oeversbergs hat, wird jedoch allgemein bezweifelt.

Der Bericht der Verwaltung war von den Grünen angefordert worden. Ihr sportpolitischer Sprecher Mustafa Öztürk erklärt dazu: "Die Vereine brauchen endlich Planungssicherheit." Die Jacobs-Uni, das Sportamt und weitere Behörden müssten bei ihrem Ende Februar stattfindenden Treffen "verlässliche Rahmenbedingungen für die nächsten Jahre schaffen". Öztürk erwartet zudem, "dass Hoppla-hopp-Entscheidungen in Zukunft unterbleiben". Mit dieser Formulierung bezieht sich der Grünen-Politiker auf die kurz vor Weihnachten an die Vereine verschickten Kündigungen der Nutzungsverträge für den Oeversberg. Die Klubs müssen das Gelände Ende 2014 räumen, wenn die Jacobs-Uni nicht in eine Verlängerung der Vereinspräsenz auf dem Gelände einwilligt.

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