Ethnisches Profiling Paris und Bremen im Vergleich

„Ethnisches Profiling: Angemessenes Instrument der Polizeiarbeit“ ist am Dienstag, 29. September, ein für alle Interessierte öffentlicher Fachtag überschrieben, der von 10 bis 16 Uhr im DGB-Haus, Bahnhofsplatz 22 - 28, stattfindet.
24.08.2015, 00:00
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„Ethnisches Profiling: Angemessenes Instrument der Polizeiarbeit“ ist am Dienstag, 29. September, ein für alle Interessierte öffentlicher Fachtag überschrieben, der von 10 bis 16 Uhr im DGB-Haus, Bahnhofsplatz 22 - 28, stattfindet.

Es ist bereits die zweite Veranstaltung dieser Art. Schon vor zwei Jahren hatten die Polizei und das Projekt „Antidiskriminierung in der Arbeitswelt“ des Vereins Arbeit und Leben zusammen mit einer Reihe von Kooperationspartnern ein Treffen zu diesem Thematik organisiert. „Damals ging es mehr um eine Bestandsaufnahme“, erklärt Thomas Müller, Integrationsbeauftragter der Polizei Bremen und einer der Organisatoren der Tagung. „Von welchem Problem sprechen wir überhaupt? Wie zwiespaltig ist dabei die Rolle der Polizei?“

Zielsetzung des 2. Fachtags ist, die Debatte zu intensivieren, die sich nach Ansicht von Experten in den letzten Jahren erheblich zugespitzt hat. Ein Mitarbeiter der Menschenrechtsorganisation Amnesty international wird hierzu eine Bestandsaufnahme zum „Racial Profiling“ geben.

Im Mittelpunkt der Tagung steht die Frage, was deutsche Polizisten von ihren Kollegen in europäischen Nachbarländern lernen können. Als Referenten werden Polizeiexperten aus Großbritannien und den Niederlanden über Projekte zum Ethnischen Profiling in ihren Heimatländern berichten.

Thomas Müller wird im Gespräch mit einem französischen Soziologen die Kontrollpraxis in Berlin und Paris vergleichen. Ein weiterer Referent ist Tahir Della, Vorstandsmitglied der „Initiative schwarzer Menschen in Deutschland“.

Die Veranstaltung richtet sich an Polizistinnen und Polizisten, aber ausdrücklich auch an die interessierte Öffentlichkeit. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung aber erforderlich bei Arbeit und Leben Bremen unter info@ada-bremen.de per E-Mail oder telefonisch unter 04 21 / 96 08 90.

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