Musikschule initiiert „Bremer Stadtmusikkinder“ Pilotprojekt läuft in neun Kitas

Bremen·Walle (rik). Singen, tanzen, Instrumente ausprobieren und kleine Musikstücke einüben – das steht seit Anfang Oktober ganz fest auf dem Wochenplan von neun Kindertagesstätten (Kitas) in Bremen. Das Projekt „Bremer Stadtmusikkinder“ macht’s möglich, bei dem die Musikschule Bremen ein Jahr lang ein solches Angebot in den Einrichtungen macht.
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Pilotprojekt läuft in neun Kitas
Von Ulrike Troue

Singen, tanzen, Instrumente ausprobieren und kleine Musikstücke einüben – das steht seit Anfang Oktober ganz fest auf dem Wochenplan von neun Kindertagesstätten (Kitas) in Bremen. Das Projekt „Bremer Stadtmusikkinder“ macht’s möglich, bei dem die Musikschule Bremen ein Jahr lang ein solches Angebot in den Einrichtungen macht. Denn der Musikschule Bremen ist es gelungen, Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung aus dem Förderprogramm „Musik! Leben“ einzuwerben. Denn Musizieren kann die geistige, motorische und emotionale Entwicklung von Kindern nachhaltig fördern.

Zur Auftaktveranstaltung in der Hochschule für Künste mit den drei senatorischen Behörden für Kultur, Bildung und Soziales sowie Lehrkräften der Musikschule Bremen waren auch Eltern gekommen. Außerdem waren die Leitungen der neun Kitas – der Kinderhäuser Schnecke, Purzelbaum, Hoffnungskirche und Löwenzahn in Walle, der Kinder- und Familienzentren Stichnathstraße (Arsten), Haferkamp (Utbremen), Alt-Aumund, An der Höhpost (Kirchhuchting), und Heinrich-Seekamp-Straße (Burg) – vertreten. „Diese Kooperation ist im Bereich der frühkindlichen Bildung erstmalig“, sagte Herbert Grüner, Rektor der Hochschule für Künste Bremen. Er hob auf die Chance ab, Kindern aus allen gesellschaftlichen Schichten die Welt von Kunst und Kultur näherzubringen.

„Unabhängig vom Geldbeutel ist dies für alle Kinder möglich“, ergänzte Barbara Stiller, Professorin für Musikpädagogik an der Hochschule für Künste. Und Daniel Keding, Direktor der Musikschule Bremen, erläuterte: „Kitakinder und ihre pädagogischen Fachkräfte können in enger Zusammenarbeit mit den Musikpädagoginnen der Musikschule Bremen musikalische Inhalte behandeln.“ Die Ergebnisse sollen laut Keding in einer Abschlussveranstaltung im Juni 2015 mit und von allen Kindern präsentiert werden. Im März ist anlässlich der „Bremer Musikschulwoche“ auch ein Besuch der Musikschule geplant.

Sabine Pregitzer und Beate Köhler von der Sozialbehörde betonten, wie wichtig es sei, auch die Eltern in das Projekt einzubeziehen. „Sie sollen um den Wert einer musikalischen Förderung wissen und die Kinder unterstützen“, sagte Sabine Pregitzer. „Die Entwicklung von Kindern lässt sich kaum besser fördern als durch die Musik.“

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