SPD-Ortspolitiker informieren sich über Abgrenzung zur Industrie

Planungen für "Pufferzone" in Wohlers Eichen konkreter

Oslebshausen. Die Überlegungen, zwischen dem Wohngebiet Wohlers Eichen und dem Gewerbegebiet Riedemannstraße in Oslebshausen eine Art grüne Pufferzone zu schaffen, nehmen weiter Gestalt an.
11.06.2012, 05:00
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Von Wk

Oslebshausen. Die Überlegungen, zwischen dem Wohngebiet Wohlers Eichen und dem Gewerbegebiet Riedemannstraße in Oslebshausen eine Art grüne Pufferzone zu schaffen, nehmen weiter Gestalt an.

Nachdem die Baudeputation Mitte April beschlossen hatte, dass für das Gebiet ein neuer Bebauungsplan aufgestellt werden soll, haben jetzt die Bürgerschaftsabgeordneten Rolf Vogelsang, Elombo Bolayela und Andreas Kottisch gemeinsam mit der Stadtplanerin Jutta Formella und Oslebshauser Ortsteilpolitikern das Gelände in Augenschein genommen.

Auch ein Planungsgespräch beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr habe es bereits gegeben, berichtet SPD-Politiker Vogelsang. "Wir wollen, dass sich die Situation für die Menschen in Wohlers Eichen und für die Kinder, die die Ganztagsgrundschule "Auf den Heuen" besuchen, deutlich verbessert", so Rolf Vogelsang.

Hintergrund der Planungen sind brachliegende Flächen auf dem genannten Areal, das künftig insgesamt so aufgeteilt sein soll, dass die Anwohner möglichst wenig belastet werden. Industrielle Nutzungen sollen in Zukunft nur noch unmittelbar an der Riedemannstraße gestattet werden.

Vogelsang: "Wichtig ist uns, dass es entlang der Hafenbahn und auf Höhe von Wohlers Eichen und der Grundschule keinerlei Gewerbebetriebe gibt. Industriebetriebe sind im ‚Industriepark‘ viel besser aufgehoben als in direkter Nachbarschaft zu einem Wohngebiet. Im Industriepark sind noch genügend freie Gewerbeflächen vorhanden."

Die Oslebshauser SPD-Abgeordneten setzen sich nun für konkrete Planungen ein, die eine größere grüne Ausgleichsfläche zwischen Wohlers Eichen und dem Gewerbegebiet vorsehen. Hinzu kommt eine schmalere, aber durchgehende Fläche entlang der Hafenbahn. Ein neuer, befestigter Weg in Richtung Heerstraße sowie Freizeitangebote – wie zum Beispiel ein Bolzplatz – könnten dann geschaffen werden. "Wir haben jetzt die Möglichkeit, spürbar etwas für die Lebensqualität der Menschen in diesem Quartier zu tun, die schon viel zu lange unter Dreck und Lärm der Industrie leiden mussten", so Vogelsang.

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