Frank Behrens und der Radikalenbeschluss Als Kommunist angeblich die Schüler „indoktriniert“

Dass er wegen seiner DKP-Mitgliedschaft um seinen Job als Lehrer würde kämpfen müssen, hat Frank Behrens nicht glauben wollen. Erst nach einem sechsjährigen Rechtsstreit kehrte Ruhe ein.
28.01.2022, 10:44
Lesedauer: 3 Min
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Als Kommunist angeblich die Schüler „indoktriniert“
Von Frank Hethey

Der Eintritt in die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) war "nicht ganz risikofrei" war, das wusste Frank Behrens. "Aber ich habe nicht damit gerechnet, dass man ein derartiges Instrumentarium aufbauen würde", sagt der 75-Jährige. Das "Instrumentarium" war der Radikalenbeschluss von 1972. Plötzlich war seine Examensarbeit nicht mehr "Sehr gut", sondern "Ungenügend". Zur Begründung hieß es, er habe seine Schüler "indoktriniert". Teile der Arbeit seien verfassungsfeindlich, vor allem die Forderung "nach Überführung von Produktionsmitteln in sozialistisches Eigentum". 

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