Karlheinz Koke und der Radikalenbeschluss „Die ersten Wehen der Schnüffelei“

Vier Jahre lang setzte sich das KBW-Mitglied Karlheinz Koke gegen die Bildungsbehörde zur Wehr. Der Schlusspunkt war für ihn dann ziemlich überraschend.
28.01.2022, 10:44
Lesedauer: 3 Min
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„Die ersten Wehen der Schnüffelei“
Von Frank Hethey

Nur allzu gut hat Karlheinz Koke noch den Auftritt des "berüchtigten Oberschulrats" Günther Eisenhauer vor Augen. Als junger Lehrer habe er Ende 1974 für den Vorstand der Lehrergewerkschaft GEW kandidieren wollen. Eisenhauer habe sich gemeldet und erklärt, er könne Koke nicht wählen – wegen dessen Mitgliedschaft im Kommunistischen Bund Westdeutschlands (KBW). "Da hat die Behörde schon gut mit dem Verfassungsschutz zusammengearbeitet", sagt der heute 78-Jährige. "Das waren die ersten Wehen der Schnüffelei."

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