Evangelische Kirche in Bremen 81 Kita-Plätze mehr

Bremen. Die evangelische Kirche in Bremen bietet Eltern im Kindergartenjahr 2012/ 2013 insgesamt 550 Krippenplätze an. Das sind 81 Plätze mehr als im vergangenen Jahr. Das decke aber den Bedarf nicht, so der Träger.
03.09.2012, 15:55
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81 Kita-Plätze mehr
Von Max Polonyi

Bremen. Die evangelische Kirche in Bremen bietet Eltern im Kindergartenjahr 2012/ 2013 insgesamt 550 Krippenplätze an. Das sind 81 Plätze mehr als im vergangenen Jahr. Das decke aber den Bedarf nicht, so der Träger.

Für jedes dritte Kleinkind soll ab August 2013 ein Platz in einer Kinderkrippe bereitstehen. So lautet zumindest das Versprechen von Familienministerin Kristina Schröder. Bundesweit schaffen Träger von Kindertageseinrichtungen seit dem Jahr 2009 neue Plätze.

Trotz der Aufstockung in Bremen hält der Landesverband evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder das politische Ziel für „nicht realistisch“. Denn gerade in Großstädten sei der Bedarf deutlich höher. Um für den Ausbau planen zu können, fordert der Verband schnellstmöglich feste Zusagen über die Mittelvergabe vom Senat.

Zählt man zu den Krippenplätzen noch die Kindergärten- und Hortplätze der bremischen evangelischen Kirche hinzu, werden insgesamt 163 Plätze mehr angeboten. Das sei aber noch lange nicht ausreichend. Denn gerade in Großstädten liege der Platz-Bedarf für Kinder weit über den von der Familienministerin versprochenen 35 Prozent.

„Wir gehen von einem Platz-Bedarf von 40 bis 50 Prozent der Kinder aus“, so der Leiter des evangelischen Landesverbands Carsten Schlepper. „Deshalb wird die Bremische Evangelische Kirche auch in Zukunft ihr Angebot weiter verstärken.“

Dazu benötige man aber vom Senat möglichst schnell konkrete Angaben über die finanziellen Mittel, die dem Landesverband für das Jahr 2013 zur Verfügung stehen. Beim Senat für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen sei man hingegen noch in der Bedarfserhebung.

"Es gibt ja einige Träger in Bremen, die ihren Bedarf bei uns angemeldet haben", so Bernd Schneider Pressesprecher beim Senat für Soziales. "Derzeit überprüfen wir noch, an welchen Träger wie viele Mittel konkret gehen." Einen genauen Termin könne man deshalb noch nicht nennen.

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