9. Nationale Maritime Konferenz Anbindung ans Hinterland

Das Problem ist nicht neu. Dennoch werden Länder wie Bremen und Hamburg nicht müde, die mangelnde Hinterlandanbindung ihrer Häfen zu bemängeln.
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Das Problem ist nicht neu. Dennoch werden Länder wie Bremen und Hamburg nicht müde, die mangelnde Hinterlandanbindung ihrer Häfen zu bemängeln. Denn während die Häfen kontinuierlich gewachsen sind, ist der Ausbau der Infrastruktur nur zögerlich vorangegangen.

Daher wird es immer schwieriger, die stetig steigende Zahl an Gütermengen auf überlasteten Straßen und dem Schienennetz aus den Häfen abzutransportieren. Ein Beispiel für solch langwierige Diskussionen ist die Debatte über die sogenannte Y-Trasse.

>> Bahn setzt bei Y-Trasse auf Ausbau

Die Bundesregierung hat laut dem Strategiepapier erkannt, dass Kapazitätsengpässe in den Seehäfen die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hemmen könnten. Daher lege der Bund einen besonderen Schwerpunkt auf die hafenbezogene Infrastruktur. „In dieser Legislaturperiode hat sie zusätzliche Mittel für Investitionen in die Verkehrswege des Bundes in Höhe von fünf Milliarden Euro bereitgestellt, weitere 3,1 Milliarden Euro stehen in den Jahren 2016 bis 2018 aus dem Zehn-Milliarden-Euro-Paket für Zukunftsinvestitionen zur Verfügung“, heißt es in dem Eckpunktepapier.

Auch im Bundesverkehrswegeplan 2015 würden die Hinterlandanbindungen eine besondere Rolle spielen. Konkret plant der Bund demnach, hoch belastete Knoten, Hinterlandanbindungen und Hauptachsen auszubauen.

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