Neujahrsansprache Bovenschulte: "Wir können zuversichtlich sein"

Bremens Bürgermeister lobt Land und Leute in seinem Ausblick auf das kommende Jahr und erinnert an die Höhepunkte von 2022.
31.12.2022, 18:08
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Bovenschulte:
Von Mathias Sonnenberg

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) hat in seiner Neujahrsansprache einen optimistischen Blick in die Zukunft geworfen. "Wir können zuversichtlich sein, wenn wir in unseren beiden Städten zusammenstehen und füreinander da sind", sagte Bovenschulte. Bremen sei ein starkes Land und ein starker Wirtschaftsstandort und vor allem ein Land mit starken und engagierten Menschen. "Lassen Sie uns das neue Jahr mit Hoffnung und Zuversicht gemeinsam gestalten", erklärte er. 

Das Jahr 2022 sei nicht einfach gewesen und habe sich im Februar grundlegend verändert, als mit dem Überfall Russlands auf die Ukraine der Krieg nach Europa zurückgekehrt sei. "Auch bei uns in Deutschland, in Bremen und Bremerhaven, ist die Welt seitdem eine andere. Das zeigt sich an vielen Stellen, vor allem an den stark gestiegenen Preisen für Energie und die Dinge des täglichen Bedarfs", sagte Bremens Bürgermeister in seiner Ansprache. Viele Menschen fragten sich, wie sie dies noch stemmen sollten, viele hätten Sorgen und Zukunftsängste. Bei den vielen Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern beispielsweise bei den Besuchen in den Stadtteilen oder auf den Bürgerversammlungen sei ihm aber auch deutlich geworden: "Wir Menschen in Bremen und Bremerhaven lassen uns nicht so schnell unterkriegen. Auch wenn es mal schwierig ist, blicken wir mit Zuversicht in die Zukunft." 

Bremens Bürgermeister erinnerte an "gute Momente, positive Ereignisse, Entwicklungen, die Anlass zur Hoffnung geben". Bovenschulte: "Wir lassen die Corona-Pandemie jetzt schrittweise hinter uns und kehren zurück zur Normalität. Und auch wenn es eigentlich eine Nebensache ist, wie man so schön sagt: Der Aufstieg, Werder zurück in der ersten Liga, das war für viele Bremerinnen und Bremer ein besonderer Moment." Am wichtigsten sei aber gewesen, wie die Menschen in Bremen und Bremerhaven in den Krisen dieses Jahres zusammengestanden und zusammengehalten und sich unverzagt den Herausforderungen und Schwierigkeiten gestellt hätten.

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