Beschluss des Senats Bremen will behindertenfreundlicher werden

Der Bremer Senat will das Leben für Menschen mit Behinderungen im kleinsten Bundesland leichter machen. Ein Aktionsplan sieht mehr als 200 Einzelmaßnahmen vor.
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Der Bremer Senat will das Leben für Menschen mit Behinderungen im kleinsten Bundesland leichter machen. Ein Aktionsplan sieht mehr als 200 Einzelmaßnahmen vor, die vom Umbau der Bahnhöfe bis zu barrierefreien Hotelzimmern, Wohnungen und Ämtern reichen. So soll auch geprüft werden, ob der Haupteingang des Rathauses entsprechend ausgestattet werden kann.

Grundlage für den Aktionsplan ist die UN-Behindertenrechtskonvention, teilte Sozialministerin Anja Stahmann (Grüne) nach einer Senatssitzung am Dienstag mit. Verbesserungen sind auch in den Bereichen Mobilität, Kultur, Freizeit, Sport und Kommunikation geplant. Der Aktionsplan ist zunächst auf vier Jahre ausgelegt.

Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet die Staaten, Menschen mit Behinderungen den "vollen und gleichberechtigten Genuss aller Menschenrechte und Grundfreiheiten" zu ermöglichen und "die Achtung der ihnen innewohnenden Würde" zu fördern. (dpa/bib)

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