Ärger über Vorstoß aus Berlin Bremer Grüne gegen null Promille

Bremen. Die Bremer Grünen sind verärgert über die Forderung der Bundespartei, eine Null-Promille-Grenze im Straßenverkehr einzuführen.
27.03.2014, 12:10
Lesedauer: 1 Min
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Bremen. Die Bremer Grünen sind verärgert über die Forderung der Grünen-Bundestagsfraktion, eine Null-Promille-Grenze im Straßenverkehr einzuführen.

„Wir halten die Debatte aktuell für absolut überflüssig“, sagte die Landesvorsitzende Henrike Müller am Donnerstag. Auch ihr Kollege Ralph Saxe, Landesvorsitzender und Verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion hält die Forderung nach einer Null-Promille-Grenze im Straßenverkehr „für überzogen und lebensfremd. So wollen die Menschen nicht gegängelt werden. Wir müssen mitnehmen und überzeugen."

Die Grünen im Bundestag wollen sich nach Angaben ihres Verkehrsexperten, Stephan Kühn, für die Einführung einer Null-Promille-Grenze für alle Autofahrer in Deutschland einsetzen. Die Verkehrsexperten von Linkspartei und SPD hatten den Vorstoß begrüßt. Bisher gilt die 0,5-Promille-Grenze. Nur Fahranfänger und Fahrer unter 21 Jahren dürfen keinen Alkohol getrunken haben, wenn sie am Steuer sitzen. Im Bundestagswahlkampf 2013 hatten die Grünen für einen fleischlosen Tag in Deutschlands Kantinen (Veggie Day) geworben und sich dafür den Vorwurf eingehandelt, eine Verbotspartei zu sein. (wkd/dpa)

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