Schifffahrt Bundesregierung senkt Lotsengebühr

Bremen. Die Bundesregierung verzichtet auf die geplante Anhebung der Lotsabgabe. Stattdessen wird nach Informationen des Weser Kurier (Freitag) die Gebühr ab 1. März für zunächst ein Jahr lang um zehn Prozent gesenkt.
28.01.2010, 22:00
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Von Krischan Förster

Bremen. Die Bundesregierung verzichtet auf die geplante Anhebung der Lotsabgabe. Stattdessen wird nach Informationen des Weser Kurier (Freitag) die Gebühr ab 1. März für zunächst ein Jahr lang um zehn Prozent gesenkt.

Das hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) seinen Ressortkollegen in den Küstenländern in einem Schreiben mitgeteilt, das dem Weser Kurier vorliegt. Die Lotsabgabe für den Einsatz der Seelotsen wird als Bundesgebühr für jedes Schiff erhoben, das einen deutschen Hafen ansteuert.

Angesichts der Wirtschafts-und Schifffahrtskrise hatten die norddeutschen Länder auf Initiative Bremens seit längerem Bundeshilfen für die Hafenwirtschaft gefordert und ihrerseits in diesem Jahr auf eine Anhebung ihrer eigenen Hafengebühren verzichtet.

Mit „Krisenrabatten“ von bis zu sieben Prozent war es den Westhäfen wie dem niederländischen Rotterdam zuvor gelungen, große Ladungsvolumina vor allem aus Hamburg abzuziehen.

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