Kommentar über Intensivstationen Das Personal ist am Limit

Der Fachkräftemangel in Krankenhäusern muss reduziert werden, damit es zu weniger Engpässen auf Intensivstationen kommt, meint Pascal Faltermann.
12.02.2020, 06:15
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Das Personal ist am Limit
Von Pascal Faltermann

Die Arbeit auf Intensivstationen ist anstrengend, die Beschäftigten sind oft am Limit. Das zeigen nicht nur aktuelle Zahlen erneut sehr deutlich, das bringt der Job als Narkose-Arzt oder Intensiv-Pfleger sowieso mit sich. Unter extremem Druck, hochkonzentriert und im Dauerstress arbeitet das Fachpersonal in den Kliniken, um Leben zu retten. Und davon gibt es zu wenig. Händeringend suchen Krankenhäuser in Deutschland qualifizierte Pflegekräfte. Die Daten des Kommunikationssystem Ivena, das zwischen Rettungsleitstellen und Kliniken steuern soll, in welches Krankenhaus die Patienten kommen, lassen nur bedingt Rückschlüsse darauf ziehen, wie es um den Fachkräftemangel bestellt ist. Wenn Krankenhäuser einen Engpass melden, kann das auch technische, strukturelle oder Kapazitätsgründe haben. Daran muss gearbeitet werden.

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Vor allem muss aber der Fachkräftemangel reduziert werden. Eine Erhöhung der Ausbildungsplätze für Gesundheits- und Krankenpfleger ist das eine. Das Steigern der Arbeitsplatzattraktivität das andere. Eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, eine Kinderbetreuung und mehr Gehalt wären ein Anfang.

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