Aktion der Bremischen Bürgerschaft und von Amnesty International Demo gegen Todesstrafe

Bremen. In einer gemeinsamen Aktion haben die Menschenrechtsorganisation Amnesty International und die Bremische Bürgerschaft am Mittwochmittag auf dem Marktplatz gegen die Todesstrafe demonstriert.
21.11.2012, 15:49
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Demo gegen Todesstrafe
Von Max Polonyi

Bremen. In einer gemeinsamen Aktion haben die Menschenrechtsorganisation Amnesty International und die Bremische Bürgerschaft am Mittwochmittag auf dem Marktplatz gegen die Todesstrafe demonstriert.

Zu der Veranstaltung hatte das Bündnis "Städte für das Leben - Städte gegen die Todesstrafe", das Bremen seit dem Jahr 2008 unterstützt, aufgerufen. Bei der Demonstration sprachen sich Finanzsenatorin Karoline Linnert und Bürgerschaftspräsident Christian Weber für die internationale Abschaffung der Todesstrafe aus.

"Die Todesstrafe empört uns, sie ist besonders im aufgeklärten Europa unvereinbar mit den Menschenrechten", betonte Christian Weber. "Unser Mitgefühl und unser Verstand rebellieren dagegen, dass die Hinrichtung eines Menschen durch den Staat gerecht sein soll." Bei der Demonstration, an der rund 150 Personen teilnahmen, wurden die fünf Laternen auf dem Marktplatz von Stelzenläufern symbolisch mit schwarzen Tüchern abgehängt.

Das Bündnis "Städte für das Leben - Städte gegen die Todesstrafe" wurde 2002 von der italienischen Gemeinde Sant Egidio ins Leben gerufen. Mittlerweile wird es weltweit von über 1600 Städten und Kommunen in 87 Ländern unterstützt.

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