Kosten für Polizeieinsätze bei Risikospielen DFL will Rechnung an Werder weiterreichen

Werder Bremen wäre von einer Beteiligung der Deutschen Fußball-Liga (DFL) an den Polizeikosten bei Risikospielen wohl doch direkt betroffen. Das wurde bei einer Anhörung des Haushalts- und Finanzausschusses der Bürgerschaft bekannt.
17.10.2014, 17:02
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DFL will Rechnung an Werder weiterreichen
Von Matthias Lüdecke

Werder Bremen wäre von einer Beteiligung der Deutschen Fußball-Liga (DFL) an den Polizeikosten bei Risikospielen wohl doch direkt betroffen. Das wurde bei einer Anhörung des Haushalts- und Finanzausschusses der Bürgerschaft bekannt.

Zwar würde Bremen einen entsprechenden Gebührenbescheid an die DFL schicken, diese würde die Rechnung aber an Werder weiterreichen, wie DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig erklärte. Werder-Geschäftsführer Klaus Filbry äußerte dann auch seine Sorge, dass Werder dadurch ein finanzieller Schaden entstehen könnte. Auf die Frage, ob der Verein in der Konsequenz weniger Geld für Spieler ausgeben könne, antwortete er: „Das ist immer eine Konsequenz.“

Bremen will künftig bei Risikospielen einen Teil der Polizeikosten vom Profifußball zurückbekommen. Die Bürgerschaft soll das entsprechende Gesetz in der kommenden Woche endgültig verabschieden. DFB, DFL und Werder hatten diesen Plan von Anfang an kritisiert. Sie wollen vor Gericht dagegen vorgehen.

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