Schulwahl in Bremen: Chancen auf kurze Schulwege Eltern und Senatorin nähern sich an

Bremen. Eltern aus dem Bereich Mitte/Östliche Vorstadt haben am Dienstagnachmittag mit Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper (SPD) beratschlagt, wie die Schulprobleme im Viertel zu lösen sind. Ergebnis: Beide Parteien nähern sich an.
23.03.2010, 19:45
Lesedauer: 1 Min
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Von Bernd Schneider

Bremen. Konkret ist nichts herausgekommen, aber die Signale stehen klar auf Entspannung: Ein halbes Dutzend Eltern aus dem Bereich Mitte/Östliche Vorstadt haben am Dienstagnachmittag gut zwei Stunden mit Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper (SPD) beratschlagt, wie die Schulprobleme im Viertel zu lösen sind.

„Wir sind erleichtert und zuversichtlich“, sagt Vater Klaus-Michael Westphal, „auch wenn letzte Unsicherheiten nicht ganz ausgeräumt sind.“ Die Senatorin habe erkannt, dass die Eltern großen Wert auf eine wohnortnahe Schule legen. Man habe sich darauf verständigt, dass nach dem Gesetz der Schulweg „angemessen“ sein müsse, „aber Juristen verstehen darunter vielleicht etwas anders als Pädagogen und Eltern“. Die Senatorin habe den Eindruck hinterlassen, dass sie „die Position der Eltern begreift und ernst nimmt“.

So habe sie zugesichert, die Bildungsdeputation um einem „Vorratsbeschluss“ zu bitten. Er solle sie ermächtigen, bei Bedarf an der Schaumburger Straße weitere Schulklassen einzurichten. Es sei vereinbart, dass Ende April jedes Kind einen Schulplatz haben solle.

Für das Bildungsressort betonte Sprecherin Karla Götz: Bis 12. April sollen alle Eltern mit zwei Schulplätzen für ihr Kind erklären, welchen von beiden sie annehmen. Wie berichtet haben in diesem Jahr ungewöhnlich viele Kinder, nach derzeitigem Stand 270, zwei Schulplätze – einen im privaten und einen im öffentlichen System. In normalen Jahren seien 70 Kinder doppelt angemeldet. Durch das erwartete Nachrückerverfahren würden attraktive Plätze an öffentlichen Schulen frei, sagte Götz.

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