Kommentar über das Bremer Loch Endlich

Endlich geht es voran auf der Baustelle vor dem Hauptbahnhof und bis Ende 2018 soll alles fertig sein. So recht zu glauben ist es gewiss noch nicht, findet Jan-Felix Jasch.
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Endlich
Von Jan-Felix Jasch

Endlich geht es voran auf der Baustelle vor dem Hauptbahnhof und bis Ende 2018 soll alles fertig sein. So recht zu glauben ist es gewiss noch nicht, findet Jan-Felix Jasch.

Endlich, möchte man sagen. Endlich geht es voran auf der Baustelle vor dem Hauptbahnhof. Rund sechs Monate standen die Arbeiten im Bremer Loch zuvor still. Trotzdem überrascht das Tempo, mit dem die Treuhandgesellschaft den Bau vorantreiben will.

Viele Arbeitsschritte sollen gleichzeitig geschehen. Auf der einen Seite wird die Grube weiter ausgehoben, auf der anderen beginnen schon Hochbauarbeiten – und das auch schon in der kommenden Woche. Zu sehen ist davon noch nichts.

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Bis Ende 2018 soll das Gebäude komplett fertig sein. Im Moment schwer denkbar. Aber schön wäre es ja. So recht zu glauben ist es gewiss noch nicht. Zu viele Querelen gab es schon um das Bremer Loch. Absenkungen des Bodens in der Nähe, Streitigkeiten zwischen Bauherr und Subunternehmer.

Es wäre der Gegend um den Hauptbahnhof zu wünschen, wenn wenigstens diese eine Baustelle in absehbarer Zukunft behoben werden könnte. Das Engagement der Treuhandgesellschaft scheint groß. Möglich ist aber, dass sie nicht die ganze Schwierigkeit des Projektes realistisch einschätzt. So oder so – das Kapitel Bremer Loch sollte möglichst schnell geschlossen werden.

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