Senat berät über Projekt

Gewoba plant Tor zur Überseestadt

Bremen. Die Gewoba will in den kommenden Jahren kräftig investieren - unter anderem "an der wichtigen städtebaulichen Nahtstelle zwischen dem Stadtteil Walle und der Überseestadt". So heißt es in einer Übersicht, die der Senat auf Wunsch der Bürgerschaft erstellt hat.
07.02.2011, 05:00
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Gewoba plant Tor zur Überseestadt
Von Wigbert Gerling

Bremen. Die Gewoba will in den kommenden Jahren kräftig investieren - unter anderem "an der wichtigen städtebaulichen Nahtstelle zwischen dem Stadtteil Walle und der Überseestadt". So heißt es in einer Übersicht, die der Senat auf Wunsch der Bürgerschaft erstellt hat.

Im Bremer Westen möchte demnach die Gewoba von der Stadt ein unbebautes Grundstück kaufen, um dort ein "Tor zu Überseestadt" zu schaffen. Es ist gedacht als "Gemeinschaftsprojekt zwischen der Hochschule für Künste, dem Studentenwerk, der Bremischen Evangelischen Kirche und der Gewoba", heißt es in dem Papier, mit dem sich das Kabinett morgen beschäftigen will.

Unter anderem solle in direkter Nachbarschaft zur Hochschule für Künste "studentisches Wohnen mit Künstlerateliers" möglich gemacht werden. Zum Konzept gehöre überdies eine Kindertagesstätte "sowie ergänzende Wohnbebauung am historisch gewachsenen Waller Wied." Dieses Vorhaben in der Überseestadt wird in einem Zusammenhang mit dem Bauprogramm genannt, das bis 2015 verwirklicht werden könnte.

Die Gewoba, so heißt es, werde sich parallel um die Modernisierung der bestehenden Wohnungen kümmern: "Auch in den kommenden fünf Jahren werden rund 354 Millionen Euro in die Bestände investiert." Zu den Schwerpunkten gehöre unter anderem die Modernisierung der Bäder.

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